Fehlendes Wissen über Anti-Spam-Gesetze
Durch Unkenntnis auf der schwarzen Liste

Aktionen der Gesetzgeber gegen die Versender unerwünschter E-Mails werden allerseits begrüßt. Allerdings sollten sich auch seriöse Firmen mit den Regeln auseinandersetzen, sonst verstoßen sie ungewollt gegen Gesetze oder landen auf Black-Lists.

hiz DÜSSELDORF. Eine Untersuchung des Softwarehauses Clearswift in Zusammenarbeit mit der amerikanischen Datenschutzorganisation Truste zeigt, dass die Aktivitäten der Gesetzgeber gegen Spam-Mails erwünscht sind. Der Kenntnisstand in den Unternehmen zu den geltenden Regelwerken ist aber anscheinend nur rudimentär. So gaben von den 1200 Geschäftleuten die weltweit befragt wurden, nur 16 Prozent an, die geltenden Anti-Spam-Gesetze in ihrem Land zu kennen. Allerdings hielten 90 Prozent sie für nicht ausreichend.

Trotzdem steht die E-Mail als Werbeträger weiterhin ganz vorne in der Gunst der Unternehmen. Sie setzen weiter auf Werbung per E-Mail – allerdings unter schlechten Voraussetzungen. Nur 16 Prozent halten sich über die Gesetzeslage gut informiert. Fast die Hälfte bewertet den eignen Kenntnisstand als niedrig. Nicht einmal die Hälfte der Befragten hat nach eignen Einschätzung zudem die Marketingabteilung ausreichend über die geltenden Regeln informiert. Allerdings haben sich 41 Prozent auf eventuelle rechtliche Maßnahmen vorbereitet, sollten sie in das Visier der Spam-Verfolger geraten.

Bei dem schlechten Kenntnisstand und der weiterhin herrschende Vorliebe für die kostengünstige E-Mail-Aussendungen als Werbeträger verwundert es nicht, dass schon 84 Prozent der befragten Unternehmen sich auf mindestens einer schwarzen Listen der Internet-Provider wiedergefunden haben. Durch ihre eigene Unkenntnis haben sie sich so vom E-Mail-Verkehr mit diesen Unternehmen ausgeschlossen.

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