Fernseher-Geschäft
Samsung sieht sich bei LCDs als Europas Nummer eins

Samsung hat sich nach eigenen Angaben zu Europas führendem Anbieter von Fernsehern mit LCD-Displays entwickelt. Mit einem Marktanteil von 19,3 Prozent sei das Unternehmen im Juni zur Nummer eins aufgerückt, sagte Samsung-Chef Gee Sung Choi auf der Internationalen Funkausstellung IFA am Freitag in Berlin. Kein anderes Segment der Unterhaltungselektronik könne derzeit mit einem so starken Wachstum rechnen wie die LCD-Fernseher.

dpa BERLIN. Choi erwartet auch für das kommende Jahr ein starkes Wachstum für die Unterhaltungselektronikindustrie, das durch neue Entwicklungen digitaler Geräte angetrieben werde. Die IFA als jährliche Messe werde sich zu einer globalen Veranstaltung entwickeln. "Dramatisches Wachstum" habe auch das digitale Fernsehen in den vergangenen Jahren erlebt.

Beim mobilen Handy-Fernsehen setzt der koreanische Elektronikhersteller auf den Übertragungsstandard DMB. Der Standard habe seit 2005 in Korea bereits über zwei Mill. Nutzer gewonnen. In Deutschland will Samsung gemeinsam mit der Mobiles Fernsehen Deutschland GmbH (MFD) den Markt voranbringen. Die im September 2005 gegründete MFD will bis 2007 acht Fernsehsender über DMB aufs Handy ausstrahlen. Langfristig seien bis zu 40 Programme geplant, sagt Geschäftsführer Henrik Rinnert.

Im Oktober will Samsung seinen ersten Blu-ray-Player auch in Europa auf den Markt bringen, kündigte Choi an. Im Bereich digitale Musik will das Unternehmen dem Marktführer Apple gleich auf mehreren Ebenen weiter Konkurrenz machen. Choi kündigte mit dem "Samsung Media Studio" einen eigenen Online-Musikladen an, der wie Apples itunes Musik zum Kauf anbietet. Und mit einem kleinen flachen Gerät in Klavierlack will Samsung einen neuen Anlauf auf die Vormachtstellung von Apples ipod starten. Das JP-K5 soll bis zu vier Gigabyte Speicher haben und verfügt über ein Radio sowie integrierte Lautsprecher, die sich herausziehen lassen.

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