Feste Sicherheitsrichtlinien
Sicherheitssoftware prüft Netzzugang

Externe Rechner wie Notebooks sind eine Gefahr für Firmennetze, wenn sie sich von außen einwählen. Eine Sicherheitssoftware soll nur den Computern Zugang gewähren, die bestimmte Sicherheitskriterien erfüllen.

hiz DÜSSELDORF. Der Außendienstler, der sich mit seinem Notebook per Modem einwählt, oder der Angestellte, der an seinem Heimarbeitsplatz per DSL Zugriff auf Server und Dienste benötigt, ist ein potenzielles Sicherheitsrisiko für ein Firmennetzwerk. Die Symantec Client Compliancy Initiative soll die Sicherheit der Netzwerke nun erhöhen. Bei der Softwarelösung findet ein direkter Dialog zwischen dem Rechner und den Netzwerkkomponenten des LAN statt. Dadurch bekommen nur Rechner, die die vorgegeben Sicherheitsrichtlinien erfüllen, Zugriff auf die Netzwerkressourcen.

Fest installierte Rechner werden durch Firewall, Virenscanner und Intrusion-Detection vor böswilligen Angriffen aus dem Internet weitgehend geschützt. Sorge bereiten den Administratoren dagegen die externen Computer, die nicht einer zentralen Sicherheitsüberwachung unterliegen und auch ungesicherte Zugriffe zum Internet haben können. Sollten keinen aktuellen Virenscanner und Firewalls installiert sein, ist hier ein potentielles Einfallstor für Viren und andere Schädlinge.

Die Softwareinitiative von Symantec (www.symantec.de) zielt darauf ab, schon beim Anmeldevorgang festzustellen, ob der Computer den Sicherheitsvorgaben entspricht. Der Router akzeptiert nur Anmeldungen von Rechnern, die die geforderte Schutzsoftware installiert haben.

Die Interoperabilität zwischen den Sicherheitslösungen und Produkten anderer Hersteller wird über eine Programmierschnittstelle (API) realisiert. Hier wird die Übereinstimmung mobiler Clients mit den Sicherheitsrichtlinien der Unternehmen sicherstellt. Dadurch kann der Administrator den Zugang zum Unternehmensnetzwerk blockieren, wenn das Sicherheitsniveau eines externen Rechners nicht die Anforderungen erfüllt.

Als erste Umsetzung wurde der Dialog mit dem Network Admission Control (NAC) von Cisco Systems in die Virenschutzsoftware von Symantec integriert. Weitere Anbieter wie Aventail, Check Point, iPass, Fiberlink, Netilla, Nortel oder Whale Communications arbeiten an der Einbindung dieser Sicherheitslösung in ihre Netzwerkkomponenten.

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