Filmportal
Kino.to-Gründer zu mehr als vier Jahren Haft verurteilt

Urteilsspruch im Fall kino.to: Der Gründer der illegalen Internetfilm-Plattform muss für mehr als vier Jahre ins Gefängnis. Zudem kommt eine Rückzahlung in Millionenhöhe.
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LeipzigDer Gründer und Betreiber des illegalen Internetfilmportals kino.to ist am Donnerstag zu einer Haftstrafe von vier Jahren und sechs Monaten verurteilt worden. Zudem muss Dirk B. nach dem Urteil der Wirtschaftsstrafkammer des Landgerichts Leipzig an den Staat bis zu 3,7 Millionen Euro abführen, die er über seine spanische Firma mit Werbung bei kino.to verdient hat. Über die Seite waren bis zu ihrer Sperrung durch die Behörden im Juni 2011 rund 135.000 raubkopierte Filme, Serien und Dokus im Internet erreichbar. Die auf den Seiten geschaltete Werbung führte die Nutzer häufig auf Abzockseiten und in Abofallen.

Die Kammer hatte die von der Staatsanwaltschaft angeklagten mehr als 1,1 Millionen Einzelfälle zu drei Tatkomplexen zusammengefasst. B. hatte nach seiner Festnahme im Juni 2011 während der Ermittlungen gegen das Filmportal ein umfassendes Geständnis abgelegt. Dies wurde als strafmildernd berücksichtigt.

Die Staatsanwaltschaft hatte vier Jahre und zehn Monate Haft für den 39-Jährigen gefordert. „Er war Gründer, er war Inhaber, er war Organisator von Kino.to“, sagte Dietmar Bluhm von der Generalstaatsanwaltschaft Dresden im Landgericht Leipzig. „Bei Kino.to handelt es sich um die denkbar schwerste Urheberrechtsverletzung, die wir bisher in Deutschland hatten.“ Sein Verteidiger forderte eine Freiheitsstrafe von viereinhalb Jahren. Dem hat sich das Gericht jetzt angeschlossen.

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Kommentare zu " Filmportal: Kino.to-Gründer zu mehr als vier Jahren Haft verurteilt"

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  • 3 beteiligt Parteien, 3 Gewinner... und dann muss er in den Knast?
    Bitte erklären Sie mir das! Der Betreiber verdient ein Schweinegeld! Der normale Bürger kann sich seine Filme kostenlos angucken und HOLLYWOOD macht Gewinn, da sich mehr leute die DVDs kaufen und somit ihr geschäft anheizen.

  • Für die vier Toten von Hamburg gab es in der letzten Woche 3 1/2 Jahre.
    Gründe: fahrlässige Tötung, der fahrlässige Körperverletzung und der vorsätzliche Gefährdung des Straßenverkehrs.
    So, .....

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