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„Firefox 1.0“ macht im Browser-Markt Microsoft Konkurrenz

Nach jahrelang unbestrittener Marktführerschaft auf dem Markt für Internet-Browser hat Microsoft am Dienstag ernsthafte Konkurrenz bekommen. Die endgültige Version des Internet-Browsers „Firefox 1.0“ wurde am Dienstag offiziell freigegeben.

dpa HAMBURG. Nach jahrelang unbestrittener Marktführerschaft auf dem Markt für Internet-Browser hat Microsoft am Dienstag ernsthafte Konkurrenz bekommen. Die endgültige Version des Internet-Browsers „Firefox 1.0“ wurde am Dienstag offiziell freigegeben.

Bereits mit den voran gegangenen Betaversionen der Software hatte die Mozilla Foundation nach verschiedenen Medienberichten überraschende Erfolge verbuchen können. Angespornt von der positiven Resonanz wollen die Entwickler nun schon bis Ende des Jahres einen Marktanteil von zehn Prozent erreichen.

„Firefox 1.0“ will auch von der zunehmenden Viren- und Schädlingsanfälligkeit von Microsofts Internet Explorer profitieren. Selbst das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik BSI hatte vor rund zwei Monaten geraten, wegen der Flut von Virenattacken häufiger auch andere Browser wie Firefox zu nutzen. Seit Dienstag ist das Programm neben der englischen auch in deutscher Sprache frei verfügbar.

Seit fast sieben Jahren ist Mircosoft mit einem Anteil von derzeit rund 90 Prozent mit seinem Internet Explorer unbestrittener Marktführer bei Internet-Browsern. Davor, bis zum Jahr 1996, hatte die Firma Netscape, inzwischen ein AOL-Tochterunternehmen, den Markt etwa annähernd geführt. Kritiker werfen dem Redmonder Software-Riesen vor, mit der Bündelung von Software, etwa der Verknüpfung des Internet-Explorers mit dem Betriebssystem Windows, auch in diesem Fall wettbewerbswidrig gehandelt zu haben.

Die Mozilla Foundation, eine gemeinnützige Organisation, war im Juli 2003 mit Unterstützung von Netscape an den Start gegangen. Sie hat sich die Organisation und Unterstützung von Projekten auf Basis so genannter Open Source-Software zur Aufgabe gemacht. Dabei werden die Programm-Kerne und Quell-Codes der Software nicht als Eigentum geschützt, sondern allen Interessenten und Programmierern zur eventuellen Weiterentwicklung frei zugänglich gemacht.

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