Fläche des Sensors entscheidend
Kameras mit zehn Megapixeln oft schlechter

Immer mehr kompakte Digitalkameras werden mit zehn Megapixeln angeboten. Doch anstatt die Bildqualität gegenüber den Vorgängerkameras mit sieben Megapixeln zu verbessern, werden die Fotos mit der höheren Auflösung schlechter.

hsn DÜSSELDORF. Der Grund: Wichtiger als die Anzahl der Pixel ist die Größe des Sensorchips, wie das Computermagazin c't in seiner aktuellen Ausgabe berichtet.

Lichtempfindlichkeit und Rauscharmut hängen vor allem von der Fläche des Sensors ab. Je größer die Sensorfläche, desto mehr Licht fällt aus dem Objektiv auf die Wandlerzellen, die es in ein elektrisches Signal umwandeln. Die kleinen Chips der neuen Kompaktkameras können daher weniger Licht verarbeiten, wodurch Rauschen und Unschärfe die Qualität des Bilds beeinträchtigen.

Hier sind Spiegelreflex-Modelle im Vorteil: Ihre Sensoren fangen rund zehnmal so viel Licht ein wie die kleineren Chips der Kompaktkameras. Deshalb ist ihre Bildqualität auch bei hoher Pixelzahl gut.

Wer sich dennoch eine möglichst kleine und preisgünstige Digitalkamera anschaffen möchte, sollte sich also nicht von immer höheren Pixelangaben blenden lassen. "Eine Zehn-Megapixel-Kamera erzeugt manchmal sogar mehr Bildrauschen als ein Modell mit sieben Megapixeln", sagt c't-Redakteur Carsten Meyer. Manches Modell aus der Vorjahres-Kollektion schneidet im Vergleich mit aktuellen Kameras besser ab.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%