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France Telecom soll Interesse an Übernahme von Italiens Wind haben

Die Telefon-Tochter Wind des italienischen Versorgers Enel könnte bald unter französischer Kontrolle stehen. Enel-Chef Paolo Scaroni sei bereits in Verhandlungen mit der France Telecom getreten, die Interesse an einer 100-prozentigen Übernahme von Wind bekundet habe.

dpa ROM. Die Telefon-Tochter Wind des italienischen Versorgers Enel könnte bald unter französischer Kontrolle stehen. Enel-Chef Paolo Scaroni sei bereits in Verhandlungen mit der France Telecom getreten, die Interesse an einer 100-prozentigen Übernahme von Wind bekundet habe.

Das berichtete die italienische Zeitung „La Repubblica“. Es habe in den vergangenen Wochen bereits mehrere Treffen zwischen Scaroni und France-Telecom-Chef Thierry Breton in Paris gegeben. Der französische Konzern könnte Wind künftig mit der eigenen Mobilfunkgesellschaft Orange verschmelzen, hieß es.

Als Verhandlungspreis rechnen Finanzexperten mit einer Summe von rund 13 Mrd. Euro. Davon könnte Enel, Italiens größter Versorger, etwa sechs Mrd. in bar bezahlen, sieben Mrd. Euro würden durch die Übernahme von Winds Nettoschulden getilgt. Wind ist mit 13,5 Millionen Kunden die drittgrößte Mobilfunkgesellschaft in Italien und bietet auch Festnetzdienste und Internet an. Das Unternehmen hat 8 700 Beschäftigte.

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