Fraunhofer Institut bietet "PI-casso"
Virtuelle Realität am Arbeitsplatz

Mit der VR-Workstation "PI-casso" ist die die Bearbeitung von 3D-Produktdaten in der gewohnten Desktop-Umgebung möglich. Am Arbeitsplatz lassen sich Daten räumlich visualisieren, direkt evaluieren und unmittelbar modifizieren.

hiz DÜSSELDORF. Das Fraunhofer IAO hat mit "PI-casso" eine Alternative für „Virtual Reality“-Arbeitsplätze entwickelt. Die Forscher bezeichnen das System als eine persönliche VR-Workstation. Bei „PI-casso“ wird der Bildschirm durch eine kompakte Projektionseinheit ersetzt, die in einen Arbeitstisch integriert ist. Mittels einer passiven polarisierenden Stereo-Brille entsteht der räumliche Eindruck der projizieren Computerdaten. Sensoren ermitteln die Position des Anwenders und die zugehörige Software manipuliert die Darstellung entsprechend. Im Gegensatz zu bisherigen VR-Systemen, die im Stehen bedient werden müssen, sitzt der Anwender wie gewohnt an seinem Arbeitsplatz.

Die Verschmelzung von gewohnter Desktop-Umgebung und Virtueller Realität wird durch den Einsatz der so genannten "Sensing Surfaces" Technologie erreicht, die jede beliebige Windows-, Unix- oder Mac-Anwendung in die virtuelle Welt projiziert. Dabei erfolgt die Bedienung der Anwendungen, wie gewohnt, mittels Maus und Tastatur. So glauben die Forscher, dass durch die vertraute Benutzeroberfläche virtuelle Realität ohne Umgewöhnung eingesetzt werden kann. Die Entwickler sind stolz darauf, dass das System ausschließlich aus Standardkomponenten aufgebaut ist und somit in Serie kostengünstig zu realisieren sein wird.

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