Freischaltung von Google+
Facebook reagiert mit Status-Update

Der Wettlauf zwischen Google und Facebook wird immer rasanter. Kaum hat Google+ sich aus der Testphase verabschiedet, kündigt Facebook weitere Neuerungen an. Es will Nachrichten noch stärker auf Nutzer zuschneiden.
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New YorkIm Wettlauf mit Google will Facebook bei seinen Nutzern mit einer lebendigeren und persönlicheren Anzeige der Nachrichten ihrer Freunde punkten. Zum einen versucht Facebook, die relevanten Neuigkeiten seit der vergangenen Anmeldung stärker in den Mittelpunkt zu stellen. Zum anderen sollen neue Kurzmeldungen es leichter machen, mit den Freunden direkt über neue Einträge zu diskutieren.

Es gehe darum, es einfacher zu machen, über das Leben der Personen auf dem Laufenden zu bleiben, die einem wichtig seien - egal, wie häufig oder selten man sich Facebook anmelde, erläuterte das weltgrößte Online-Netzwerk in einem Blogeintrag am Dienstag. Wer öfter bei Facebook unterwegs sei, bekomme eher die neuesten Einträge angezeigt. Für Gelegenheitsnutzer gebe es hingegen zunächst die wichtigen Neuigkeiten, die sie verpasst haben könnten.

Facebook schraubt damit weiter das Innovationstempo hoch. Vor einer Woche stellte das Netzwerk verfeinerte Freundeslisten vor sowie die Möglichkeit, öffentliche Einträge anderer Nutzer zu abonnieren, ohne ihr Facebook-Freund zu werden.

Am Donnerstag werden weitere grundlegende Neuerungen von der Facebook-Entwicklerkonferenz f8 erwartet. Laut US-Medienberichten geht es unter anderem um eine tiefere Integration von Inhalten wie Musik und Video.

Nur wenige Stunden vor der jüngsten Facebook-Ankündigung am Dienstag schaltete Google seinen Konkurrenzdienst Google+ nach einer dreimonatigen Testphase für alle frei. Google+ ist ein ambitionierter Versuch des Internet-Riesen, in dem von Facebook beherrschten sozialen Web Fuß zu fassen. Dabei bindet Google seine Dienste wie die Video-Plattform YouTube oder den Foto-Service Picasa in das neue Netzwerk ein.

Es geht um das Geschäft mit personifizierter Werbung, in dem Facebook mit seiner gewaltigen Nutzerbasis stark ist. Facebook hat inzwischen mehr als 750 Millionen Mitglieder, Google hält sich mit Nutzer-Zahlen zu seinem jungen Netzwerk bisher zurück.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Erstaunlich, wer alles Handelsblatt liest. Ich hätte hier eher Leute erwartet, die aus der Dummheit der Durchschnitts-Facebooker Profit schlagen wollen und sich deshalb freuen, welch tollen Zugang Mark Zuckerberg ihnen zu neuen Kunden verschafft.

  • Ich bin wirklich gespannt, wie lange sich dieser dämliche Mist noch halten kann. Offenbar vergessen Greti und Bleti, dass dieser SocialNetwork-Krampf nichts weiter als eine findige Geschäftsidee ist, die einige wenige stinkreich macht, während sich Millionen mit uninteressantem Mist zu Tode posten, und dabei als kostenlose Datenerhebungs- und Vermarktungsmasse dienen.
    Gefällt mir? Nein, denn ich bin noch ganz bei Trost.

  • Dieser sozialexhibitionistische Menschenkatalog wird in weniger als fünf Jahren keinen Pfifferling mehr wert sein. Wo ist bitte die Substanz?

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