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„FTD“: Anleger-Prozess gegen Deutsche Telekom verzögert sich

Der Schadensersatzprozess tausender Anleger gegen die Deutsche Telekom verzögert sich. Ein zunächst geplanter Verhandlungstermin im Juni sei vom Tisch, berichtet die „Financial Times Deutschland“ (Donnerstag) unter Berufung auf Informationen aus Kreisen der beteiligten Anwälte.

dpa HAMBURG. Der Schadensersatzprozess tausender Anleger gegen die Deutsche Telekom verzögert sich. Ein zunächst geplanter Verhandlungstermin im Juni sei vom Tisch, berichtet die „Financial Times Deutschland“ (Donnerstag) unter Berufung auf Informationen aus Kreisen der beteiligten Anwälte.

Angepeilt sei nun ein Termin Mitte oder Ende Oktober. Grund für die Verzögerung sei ein neues Gutachten zu dem Fall, das zunächst ausgewertet werden muss.

Rund 17 000 Anleger verlangen vor dem Landgericht Frankfurt Schadensersatz von der Telekom. Sie werfen dem Konzern vor, sein Immobilienvermögen zu hoch bewertet und damit unrichtige Angaben zu seinen Börsengängen gemacht zu haben. Die Vorbereitungen für den Prozess hatten sich mehrere Jahre hingezogen.

In einem parallel laufenden Strafverfahren hatte die Staatsanwaltschaft ein Gutachten zu den Bewertungsmethoden der Telekom in Auftrag gegeben. Nun solle den Anwälten der Kläger im Schadensersatzprozess Zeit gegeben werden, das Gutachten zu bewerten, schreibt die Zeitung.

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