Funkausstellung soll weiteren Schub geben
Große Flachbildschirme weiter gefragt

Die Nachfrage nach großen flachen TV- Geräten wird nach Meinung der Branche der Unterhaltungselektronik in diesem Jahr anziehen.

dpa BERLIN/MONTE CARLO. LCD-Geräte mit einer Diagonalen von über 37 Zoll (90 Zentimeter) hätten im Weihnachtsgeschäft 2006 in Deutschland bereits 30 Prozent des LCD-Umsatzes gebracht. „Dieser Anteil wird 2007 weiter steigen“, prognostizierte der Vorsitzende des Fachverbandes Consumer Electronics im Zvei, Hans-Joachim Kamp, am Samstag in Monte Carlo. Im vergangenen Jahr übertraf der Verkauf flacher Bildschirme erstmals den Absatz von Röhrengeräten. Mit LCD- und Plasma-Fernsehen werde in Europa mehr als 85 Prozent des TV- Geräte-Umsatzes erzielt.

Einen kräftigen Schub erwarte die Branche von der Internationalen Funkausstellung IFA (31. August bis 5. September). Die Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik (gfu) als IFA- Veranstalter sei optimistisch, dass das Ordervolumen des Vorjahres in Höhe von 2,5 Mrd. Euro übertroffen werde. Eine wieder höhere Ausstellerzahl bringe sicherlich auch mehr Umsatz, argumentierte Kamp.

Die Messe Berlin geht davon aus, dass die aktuelle IFA an die Rekordzahl von vor zwei Jahren mit über 1 200 Ausstellern anknüpfen werde. 2006 fand der weltgrößte Branchentreff nicht mehr alle zwei Jahre, sondern erstmals jährlich statt. Die IFA gilt laut den Angaben weiterhin als wichtigste Neuheiten-Messe.

Trotz der allgemein guten Konjunktur und der Bereitschaft der Kunden, mehr Geld für bessere Geräte auszugeben, bleibt die Branche der Unterhaltungselektronik vorerst bei ihrer vorsichtigen Prognose vom Februar. Danach soll der Jahresumsatz in Deutschland um vier Prozent steigen (2006: plus zehn Prozent). Neben einem guten TV-Absatz werde auch mit starker Nachfrage nach mobilen Navigationsgeräten sowie hochwertigen Hifi- und Raumklang-Anlagen gerechnet. Die Branche prognostizierte Mitte Februar, dass bis zum Jahresende 2007 der Bestand an flachen Bildschirmen in den deutschen Haushalten von 13 auf 20 Prozent steigen werde.

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