Fußball-Bundesligist
Borussia Dortmund marschiert ins „Second Life“

Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund eröffnet an diesem Freitag in der virtuellen Internet-Welt von „Second Life“ (SL) eine Niederlassung.

dpa/lnw DORTMUND. Geplant sei ein großer Ball in den Vereinsfarben schwarz-gelb mit mehreren Etagen, sagte BVB- Eventmanager Norbert Dickel. In dem Ball gebe es etwa Möglichkeiten, sich kurze Filme über alte Triumphe anzuschauen oder an einem Gewinnspiel mit Torwandschießen teilzunehmen. In einem Fanshop können besondere Fanartikel bestellt werden, die auch nur dort geordert werden können wie etwa Trikots oder ein Fanhut.

Mit dem Auftritt wolle man den Fans mehr Möglichkeiten geben, mit dem Verein in Verbindung zu treten. „Wir wollen damit auch den Familiensinn unter den Borussia-Fans stärken“, sagte Dickel. Er selbst will den Ball regelmäßig virtuell als Figur „Nobby Dyrssen“ betreten. Jeden Freitag will er eine Taktikbesprechung im Blick auf das anstehende Spiel anbieten. „Second Life ist auch Neuland für mich“, sagte er am Mittwoch. Borussia Dortmund ist nach seinen Angaben der erste Fußball-Bundesligist mit einem Auftritt in „Second Life“.

Die Online-Erlebniswelt „Second Life“ (Zweites Leben) wurde vor mehr als vier Jahren in Kalifornien erfunden. Die Idee: Die Nutzer besiedeln mit Computerfiguren, sogenannten Avataren, eine virtuelle Welt, kommunizieren dort miteinander, treiben Handel und kaufen Grundstücke. Nach schleppendem Beginn haben sich inzwischen nach eigenen Angaben knapp 8,9 Mill. Nutzer registrieren lassen. Auch Unternehmen, Universitäten oder Konzertveranstalter haben das „Second Life“ für sich entdeckt. Sie erhoffen sich von dem „Zweiten Leben“ neue Marktchancen.

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