Galaxy S8 und S8+ im Kurztest Samsung setzt auf lang gezogenes Display und Bixby

Samsungs neue S8-Modelle erinnern mit ihren langgezogenen Bildschirmen an LGs G6. Der neue Sprachassistent Bixby ist noch nicht fertig, könnte aber besser werden als die Konkurrenz – zunächst aber nicht in Deutschland.
  • Tobias Költzsch
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Im iPhone-Vergleich – Was das Galaxy S8 von Samsung kann und was nicht

Im iPhone-Vergleich – Was das Galaxy S8 von Samsung kann und was nicht

Samsung hat mit dem Galaxy S8 und dem Galaxy S8+ zwei neue Modelle seiner Smartphone-Oberklassereihe vorgestellt. Beide haben jeweils ein Display im langgezogenen Format 18,5:9 und kommen mit dem neuen Sprachassistenten Bixby. Golem.de hat sich die beiden Smartphones vor der Ankündigung bereits angeschaut; Bixby hat dabei angedeutet, was er kann - Nutzer in Deutschland werden allerdings zum Verkaufsstart noch nichts von ihm haben.

Die Vorderseite der beiden Smartphones erinnert auf den ersten Blick an die des LG G6, was am nahezu identischen Format des Displays liegt: Auch bei den beiden neuen S8-Modellen ist der Bildschirm in die Länge gezogen. Das Galaxy S8 hat eine Displaydiagonale von 5,8 Zoll, das Galaxy S8+ kommt auf 6,2 Zoll; damit sind die beiden Geräte die größten Galaxy-S-Modelle, die Samsung je produziert hat.

Das kann Samsungs neues Flaggschiff
Offizielle Präsentation
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Stolz hält Samsungs Handy-Chef DJ Koh beide Ausführungen des neuen Galaxy S8 für die Fotografen in die Höhe.

Gestreckt
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Optisch fällt sofort das langgezogene Display auf, das das ungewöhnliche Format 18,5:9 besitzt. Aufgrund dessen ist das Smartphone im Ganzen in der Standard-Ausführung von den Maßen her zwar kleiner als das S7 Edge, verfügt aber mit 5,8 Zoll über einen größeren Bildschirm.

Premium-Variante
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Das Galaxy S8 Plus sprengt mit 6,2 Zoll den Rahmen aller bisher dagewesenen Galaxy-Modelle. Gewöhnungsbedürftig: Das Abspielen eines Videos im heutigen Standard-16:9-Format wird durch einen schwarzen Balken ergänzt – allerdings am linken und rechten Bildschirmrand.

Neuer Sprachassistent
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Die wichtigste Neuerung des neuen Top-Modells ist Samsungs eigenes Helferlein mit dem Namen „Bixby“. Der Sprachassistent ist mit verschiedensten Apps verknüpft, wodurch sich eine tiefergreifende Nutzung als etwa mit Google Assistant oder Siri ergibt. Mit einer speziellen Kamera-App lassen sich so Produkte fotografieren und automatisch bei Amazon suchen. Das Einlesen eines Barcodes ist dabei nicht vonnöten.

Nicht in Deutschland
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Mit der App werden auch Landschaften und Orte – selbst von Fotos – erkannt und weitere Informationen dazu geliefert. Für Nutzer in Deutschland jedoch ärgerlich: Bixby ist zum Verkaufsstart nur auf Koreanisch, Chinesisch und Englisch verfügbar – und das auch nur in Korea, China und den USA.

Tauchgang
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Heute fast schon der Standard in der Oberklasse: Auch das S8 ist wasserdicht.

Schicker Rücken
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Das Gerät wird in den wenig knalligen Farben „Arctic Silver“, „Orchid Grey“ und „Midnight Black“ angeboten. Die Kamera verwendet denselben 12-Megapixel-Sensor wie das Vorgänger-Modell. Das ist allerdings kein Rückschritt, da dieser noch immer zu den besten auf dem Markt gehört.

Die beiden neuen Modelle haben Edge-Ränder sowie oben und unten schmalere Ränder als von vorigen Samsung-Smartphones gewohnt. Das Galaxy S8 ist dadurch nur 148,9 x 68,1 x 8 mm groß und wiegt 155 Gramm, das Galaxy S8+ kommt auf eine Größe von 159,5 x 73,4 x 8,1 mm bei einem Gewicht von 173 Gramm. Damit ist das Galaxy S8 kleiner als das Galaxy S7 Edge, das jedoch einen kleineren 5,5-Zoll-Bildschirm hat. Dennoch dürften sich die beiden neuen Geräte weniger für Nutzer eignen, die sich ein kompakteres Smartphone wünschen. Beide Modelle sind nach IP68 vor Wasser und Staub geschützt.

Die Auflösung beträgt bei beiden Smartphones 2.960 x 1.440 Pixel, was zu Pixeldichten von 567 und 531 ppi führt. Entsprechend hochauflösend stellen die Bildschirme Inhalte dar, auch die Farbdarstellung ist wie von Samsung gewohnt sehr gut. Beide Modelle unterstützen HDR-Darstellung, in unserem kurzen Test konnten wir uns aber keine entsprechenden Inhalte anschauen.

Langes Displayformat gut für Multitasking

Das Bildschirmformat führt dazu, dass Breitwandvideos ohne beziehungsweise mit kleineren schwarzen Balken oben und unten angezeigt werden. Bei Videos im 16:9-Format und kleineren Formaten finden sich hingegen schwarze Balken links und rechts des Bildes - ein Kompromiss, der bei einem derartigen Bildformat gemacht werden muss. Da ein großer Teil der im Internet verfügbaren Videos dieses Format hat, dürften Nutzer meist nicht vom breiten Display profitieren.

Praktisch ist das Bildschirmformat hingegen bei Multitasking: Wir können problemlos ein Youtube-Video im oberen Drittel abspielen und den Rest des Bildschirms beispielsweise für den Browser verwenden. Dann bleibt immer noch genügend Platz, um Webseiten bequem anschauen zu können.

Bixby kommt noch nicht nach Deutschland
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