Geld verdienen mit Internet-Inhalten: Kostenlos-Kultur weicht bezahlten Inhalten

Geld verdienen mit Internet-Inhalten
Kostenlos-Kultur weicht bezahlten Inhalten

Bisher waren Internetangebote meist ein Zuschussgeschäft. Das könnte sich ändern, denn die Verbreitung schneller Zugänge erhöht auch die Bereitschaft für Inhalte aus dem Netz zu zahlen, so eine Studie.

hiz DÜSSELDORF. Eine Studie von Pricewaterhouse Coopers (PwC) zeigt, dass die Anbieter von Unterhaltung und Informationen im Internet das Ende einer langen Durststrecke erreichen könnten. Mit der Verbreitung schneller Zugänge wächst auch der Hunger nach neuen Informationsformen. War zur Zeit der langsamen Modems jedes Bild auf einer Webseite eine Last, weil es die Ladezeiten in die Länge trieb, darf mit einem breitbandigen DSL-Anschluss auch schon mal eine Musikstück oder Film präsentiert werden.

Für ihre Internet-Angebote haben die so genannten Content Provider, die Anbieter von Inhalten, in den vergangenen Jahren große Investitionen getätigt, ohne dass eine Rendite in Sicht war. Nun wittern sie eine zweite Chance: Nach Feststellungen der Marktforscher werden bis zum Jahr 2007 mehr als 62 Millionen europäische Haushalte über Breitband-Zugänge zum Internet verfügen – dies entspricht einem Anteil von rund 40 Prozent. Im Jahr 2002 waren es gerade mal acht Prozent. Antriebsfeder für die wachsende Zahl an DSL-Anschlüssen in den europäischen Metropolen sind Preissenkungen bei den DSL-Flatrates. Als Konsequenz aus der Verbreitung von Breitband-Zugängen erwartet die Studie, dass im Jahr 2007 bereits 23 Prozent der europäischen Internetnutzer bereit sein werden, für die angebotenen Inhalte und Dienstleistungen Geld auszugeben. Für kostenpflichtige Inhalte und Anwendungen wie interaktive Filme, Multimedia-Messages (MMS), Video-Spiele und Überwachungssysteme rechnen die Analysten 2007 mit einem Marktvolumen von 3,1 Milliarden Euro.

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