Gemeinschaftsprojekt
Kleiner Kasten schützt Produktionsanlage vor Hackern

In der Automatisierungstechnik hat sich das so genannte Industrial Ethernet zur Kopplung von Fertigungsanlagen durchgesetzt. Damit Hacker, Viren und Würmer die Produktion nicht stilllegen, müssen die Unternehmer das Netzwerk schützen. Dafür gibt es Lösungen.

hiz DÜSSELDORF. Der IT Defense AG-Sicherheitsdienstleister und Check Point Software Technologies haben mit der Security Appliance VPN-1 Edge X Industrial Mode ein Produkt zur Absicherung von Produktionsanlagen vorgestellt. Da in der Automatisierungstechnik das Industrial Ethernet eine wichtige Rolle bei der Kopplung einzelner Fertigungsstationen spielt, müssen diese Netze auch abgesichert werden. Damit wird das Risiko eines Produktionsausfalles durch Hackerangriffe minimiert.

Nach der Bürowelt wird jetzt auch die industrielle Fertigung von IT-Sicherheitsrisiken mit all ihren Spielarten eingeholt. Ursache dieser Entwicklung ist die Standardisierung in der Automatisierungstechnik, insbesondere durch offene Kommunikationsstandards wie Ethernet, TCP/IP und Webtechnologien.

Speziell für Fertigungsanlagen gilt, dass die Anbindungen an Netzwerke und die uneingeschränkte Verfügbarkeit auch angesichts möglicher Netzwerkattacken stets gewährleistet sein muss. Die Security-Appliances müssen außerdem speziell auf die oft extremen Umweltanforderungen industrieller Verarbeitungsbetriebe zugeschnitten sein. Eine flexible Hutschienenmontage des Geräts nach DIN muss ebenso möglich sein wie effektiver Schutz gegen Staub und Hitze. Darüber hinaus sollten die Geräte einfach aufzusetzen, zu überwachen und zu warten sein.

Die Industrieversion des VPN-1 Edge ist speziell für solche Industrieumgebungen ausgelegt. Integriert sind Firewall-, VPN-, Intrusion Prevention- und Antivirus-Technologien.

"Die zunehmend auf just-in-time abgestimmte Produktion toleriert Ausfallzeiten einzelner produktiver Systeme kaum noch. Ein einzelnes schwaches Glied in der Kette kann die gesamte Produktionskette sogar über mehrere Hersteller hinweg stören und im schlimmsten Fall komplett zum Erliegen bringen. Außerdem sind Produktionshallen enormen Härtefaktoren ausgesetzt", sagt Peter Dölling, Vorstand der Defense AG. Das vorgestellte Gerät wurde nach seinen Angaben bereits für einen führenden deutschen Automobilhersteller zur Absicherung von Industrieumgebungen eingesetzt.

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