George Hotz

Facebook holt sich Playstation-Hacker

Der junge Computerhacker George Hotz hat das iPhone und Sonys Playstation drei geknackt - und jetzt einen Job bei Facebook. Sonys hartes Vorgehen gegen „Geohot“ hatte Hackerangriffe auf den Plan gerufen.
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Facebook hat sich Dienste von "Geohot" gesichert. Quelle: dpa

Facebook hat sich Dienste von "Geohot" gesichert.

(Foto: dpa)

New YorkEine Sprecherin des weltgrößten Online-Netzwerks bestätigte dem „Wall Street Journal“ die Einstellung von „Geohot“ ohne jegliche weitere Angaben. Hotz war noch als Teenager bekannt geworden, als er 2008 eine Software schrieb, mit der Besitzer von Apples iPhones auch mit anderen Mobilfunk-Anbietern als dem offizielle Partner AT&T telefonieren konnte. Es folgten weitere Varianten der sogenannten Jailbreak-Software, mit denen auch Programme von außerhalb des App Store von Apple auf die Telefone geladen werden können.

Als nächstes nahm sich Hotz die Playstation drei vor und veröffentlichte im Internet Anweisungen, mit denen Nutzer auf ihre Spielekonsolen eigene und auch raubkopierte Spiele bringen konnten. Sony klagte, schließlich einigten sich Hotz und der japanische Konzern außergerichtlich. Er musste versprechen, die Anleitung aus dem Netz zu nehmen.

Die Geschichte hatte jedoch möglicherweise schwerwiegende Folgen für das Unternehmen: Sony vermutet, dass die Hackergruppe Anonymous im Frühjahr als Vergeltung einen Angriff auf Server des Konzerns startete. Wer Mitte April hinter der massiven Attacke steckte, bei der Daten von bis zu über 100 Millionen Nutzern von Sony-Dienste erbeutet worden waren, ist weiterhin unklar. Das Playstation Network für Konsolenspieler und der Film- und Musikdienst Qriocity waren danach wochenlang abgeschaltet, auch mehrere andere Sony-Website wurden gehackt, wenn auch mit geringeren Folgen.

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