Geschäft um Internet-Versteigerung eines Friseurladens geplatzt

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Geschäft um Internet-Versteigerung eines Friseurladens geplatzt

Eine Woche nach der Internet-Versteigerung eines Wiesbadener Friseursalons samt Mitarbeitern ist das Geschäft geplatzt.

dpa WIESBADEN. Der Bieter mit dem Decknamen „Onkel“ sei per Fax von seinem Angebot zurückgetreten, sagte Ladenbesitzer Peter Christ am Freitag dem Radiosender HIT Radio FFH. Christ hatte mit der Versteigerung seines Ladens für Aufsehen gesorgt, weil er nicht nur Geräte, Mietvertrag und Parkplätze, sondern auch fünf Angestellte angeboten hatte. Den Zuschlag gab es für 26 300 Euro, gehofft hatte der bisherige Besitzer auf bis zu 40 000 Euro.

Christ zeigte sich nach dem Platzen des Geschäfts enttäuscht, aber auch erleichtert. „Der Interessent hat kein Geld überwiesen und mir auch nicht wie besprochen Nachweise über seine Zahlungsfähigkeit geschickt“, sagte er. Zudem sei der Mann kein Friseur gewesen. Christ hoffe nun, dass durch den Medienrummel jemand „vom Fach“ auf den Laden aufmerksam geworden sei und Interesse bekunde. Notfalls wolle er auch noch einen zweiten Anlauf bei ebay starten. Die Mitarbeiter seien mittlerweile auch auf den Geschmack gekommen: „Sie bieten jetzt ihre Haarschneidekünste bei ebay an.“

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