Geschäftskunden nutzen auch die teuren Datendienste
Ein treuer Begleiter genügt

Telefonieren, planen und mailen. Mit diesen drei Tätigkeiten kommt der moderne Manager normalerweise über die Runden - vom Denken mal abgesehen. Bisher hat er dafür meist drei Geräte in seinen Taschen stecken: ein Handy, den Personal Digital Assistent (PDA) für die Termine und den Blackberry zum Renommieren und den E-Mail-Verkehr zwischendurch.

HB DÜSSELDORF. Aus drei mach eins lautet das Motto: Nun wachsen auch diese bislang getrennten Geräte nach und nach zusammen. Die neuesten Smartphones ermöglichen den Zugang zum Internet und sogar das Betrachten von Office-Dokumenten. Die Marktforscher von Gartner sagen den Smartphones ein großes Wachstumspotenzial voraus: 2004 seien weltweit zirka acht Millionen Stück auf dem Markt gewesen, 2009 sollen es 60 Millionen sein. Dann hätten Smartphones einen Marktanteil von 37 Prozent gemessen an den insgesamt verkauften Handys, so die Gartner-Prognose.

Die Verbreitung der Smartphones gehe auf Kosten der elektronischen Kalender, auch wenn man mit einigen PDA-Modellen mittlerweile telefonieren kann. Vor allem Palm-One, Pionier der handtellergroßen Geräte, verzeichnet stetig sinkende Verkaufszahlen. Dass die PDA-Verkäufe insgesamt trotzdem steigen, liege an der wachsenden Beliebtheit der Blackberrys, die die Forscher von Gartner zu den PDAs zählen.

Diese Geräte der kanadischen Firma Research In Motion Ltd. (RIM), Waterloo, bieten einen E-Mail-Push-Dienst: Die elektronischen Briefe gehen automatisch auf dem Gerät ein, ohne dass man sich einwählen und sie abrufen muss. Damit treffen die Geräte den Bedarf der Nutzer: "Mobiler E-Mail-Empfang wird auch weiterhin die dominante Anforderung der Geschäftskunden sein", sagt Andrew Tanner-Smith, Analyst bei Frost & Sullivan in London. Eine zweite wichtige Anwendung werde die mobile Datenübertragung sein. Das bedeutet, dass zum Beispiel Außendienstmitarbeiter von unterwegs Zugriff zum Intranet oder zum Unternehmensserver haben. "Das ist ein sehr viel versprechender Markt", so Tanner-Smith. Momentan liege das Marktvolumen in Westeuropa bei 100 Millionen Euro, Frost & Sullivan rechnet mit einer Steigerung auf 1,3 Milliarden Euro bis zum Jahr 2008.

Im mobilen Datenbereich könnten Smartphones ebenfalls die PDAs ausstechen. "Smartphones sind attraktiv für Unternehmen und Konsumenten, die eine Alternative zum PDA suchen", so Gartner-Analyst Nick Jones. 2006 würden schon fünf mal mehr Smartphones als PDAs verkauft. Ein weiterer Grund für die Beliebtheit: Auch Software von Drittanbietern kann auf ihnen installiert werden.

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