Gesellschaft
Südkoreaner nach Computerspiele-Marathon gestorben

Erneut ist ein Südkoreaner tot zusammengebrochen, nachdem er tagelang fast pausenlos mit Computerspielen verbracht hatte. Der 38-jährige Mann habe zehn Tage in einem Internetcafé in der westlich von Seoul gelegenen Küstenstadt Inchon mit Online-Spielen zugebracht.

dpa SEOUL. Erneut ist ein Südkoreaner tot zusammengebrochen, nachdem er tagelang fast pausenlos mit Computerspielen verbracht hatte. Der 38-jährige Mann habe zehn Tage in einem Internetcafé in der westlich von Seoul gelegenen Küstenstadt Inchon mit Online-Spielen zugebracht.

Das berichtete das koreanische Fernsehen am Freitag. Zuletzt habe er 31 Stunden ohne Unterbrechung gespielt, bevor er am Donnerstagabend vor dem Bildschirm vermutlich vor Erschöpfung zusammengebrochen sei. Die Ärzte vermuteten, dass er einem Herzinfarkt erlag.

Der Mann habe sich in den letzten Tagen nur noch von Instant-Nudeln ernährt, wurde ein Mitarbeiter des Internetcafés zitiert. Der Mann sei Gelegenheitsjobs nachgegangen. Einen festen Wohnsitz habe er nicht mehr gehabt, nachdem er aus der Wohnung seiner Schwester hinausgeworfen worden sei.

Es ist nicht der erste Fall, in dem ein Südkoreaner seiner Spielsucht vor dem Computer zum Opfer fiel. Im August war in Taegu ein 28-jähriger Mann nach zwei Tagen ununterbrochenen Spielens gestorben. In dem Land ist das Online-Gaming dank der weit verbreiteten Breitbandverbindungen eine beliebte Freizeitbeschäftigung. Die meisten „PC-Räume“ haben 24 Stunden am Tag geöffnet.

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