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Gewinnrückgang bei E-Plus durch härteren Wettbewerb

In der deutschen Mobilfunkbranche wird um die lukrativen Vertragskunden mit härteren Bandagen gekämpft. Beim drittgrößten Netzbetreiber E-Plus ging der operative Gewinn (Ebitda) im zweiten Quartal 2005 deutlich um elf Prozent auf 154 Mill. Euro zurück.

dpa DüSSELDORF. In der deutschen Mobilfunkbranche wird um die lukrativen Vertragskunden mit härteren Bandagen gekämpft. Beim drittgrößten Netzbetreiber E-Plus ging der operative Gewinn (Ebitda) im zweiten Quartal 2005 deutlich um elf Prozent auf 154 Mill. Euro zurück.

Als Gründe wurden von dem Düsseldorfer Unternehmen am Dienstag gesunkene Gebühren für Anrufe aus anderen Netzen sowie höhere Kosten für das Werben und Halten von Vertragskunden genannt. Der Wettbewerb in Deutschland sei härter geworden, erklärte der Chef der E-Plus-Mutter KPN, Ad Scheepbouwer, bei der Vorlage der Quartalszahlen. Der Umsatz von E-Plus wuchs in den Monaten April, Mai und Juni des laufenden Jahres um elf Prozent auf 710 Mill. Euro.

Beim Kundenwachstum blieb E-Plus hinter der Konkurrenz zurück: Die Kundenzahl nahm im zweiten Quartal um 146 000 auf 9,8 Mill. zu. Damit rückte der viertgrößte Anbieter O2 näher an E-Plus heran. O2 Deutschland nahm im zweiten Quartal 412 000 neue Kunden unter Vertrag und steigerte die Nutzerzahl auf 8,4 Millionen. Vodafone erhöhte die Kundenzahl um 497 000 auf 27,7 Millionen. Das stärkste Wachstum erzielte T-Mobile mit einer Zunahme auf über 28 Millionen Kunden.

Den schwachen Kundenzuwachs erklärte E-Plus mit einem Rückgang bei den Prepaid-Kunden, deren Zahl gegenüber dem ersten Quartal 2005 um 6 000 sank. Der Anteil der Vertragskunden stieg auf 51 Prozent.

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