Glos lobt „globalen Innovationsplatz“
Ifa offiziell eröffnet

Die 47. Internationale Funkausstellung (Ifa) in Berlin ist eröffnet: Bis zum 5. September zeigen 1 212 Aussteller aus 32 Ländern - so viele wie nie zuvor - ihre Neuheiten. Wirtschaftsminister Michael Glos brachte der Unterhaltungselektronik-Branche auf der Eröffnungsgala am Donnerstagabend gute Nachrichten.

HB BERLIN. Glos kündigte an, die Bundesregierung werde die Unterhaltungselektronik-Branche bei der Entwicklung neuer Ideen unterstützen. Er betonte bei der Eröffnungs-Gala vor 600 geladenen Gästen, jetzt komme es darauf an, sich den enormen technischen Herausforderungen der Digitalisierung in den nächsten Jahren zu stellen und diese Chancen für neue Entwicklungen umzusetzen. Die Digitalisierung schaffe auch neue Arbeitsplätze in der Kreativwirtschaft. Die Kultur- und Kreativwirtschaft gebe große wirtschaftliche Impulse. "Das verdient Unterstützung." Kreativwirtschaft und Unterhaltungselektronik trieben sich gegenseitig vorwärts.

Am Freitagmorgen öffnete die Ifa dann fürs Publikum. Zur Ifa im vergangenen Jahr kamen 220 000 Besucher. Im Mittelpunkt der diesjährigen Ifa stehen das hoch auflösende Fernsehen HDTV, LCD- und Plasma-Flachbildschirme, mobile Navigationsgeräte und die neueste Generation der Digitalkameras. Weitere Topthemen sind das Internetfernsehen und der Kampf der DVD-Nachfolgeformate Blu-ray und HD-DVD. Thema auf der Ifa ist auch der Umwelt- und Klimaschutz.

Die Unterhaltungselektronik-Branche erwartet von der Ifa weitere Impulse für einen höheren Umsatz. Gerechnet wird damit, dass Aufträge von über 2,5 Mrd. Euro gezeichnet werden. Erstmals sind alle großen Marken wie unter anderem Philips, Apple, Siemens, Sony und Sharp dabei. Erwartet werden rund 245 000 Besucher, das wären rund 30 000 mehr als vor einem Jahr.

Die Flachbildschirme schneiden unterdessen auch in der Bewertung der Stiftung Warentest besser ab. Besonders bei den LCD-Displays habe sich der Kontrast deutlich verbessert und auch bei der Skalierung sei einiges besser geworden, sagte Peter Gurr von der Redaktion "test" im Südwestrundfunk. Die Geräte hätten sich tatsächlich geändert. Das hätten auch die Tests der letzten Wochen und Monate bewiesen. Die Tonqualität sei allerdings weiter dürftig. Noch im letzten Jahr hatte die Stiftung Warentest eher zu den alten Röhrengeräten geraten und dabei auf deren bessere Bildqualität verwiesen.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%