Google gibt Namen bekannt

Nächste Android-Version heißt „Marshmallow“

Google gibt den Namen für das nächste Android-Betriebssystem bekannt: „Marshmallow“. Ob der Mäusespeck seinen schokoladig-süßen Vor-Vorgänger vom Thron der meistgenutzten Android-Version schubsen kann?
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Die neueste Version des Android-Betriebssystems soll „Marshmallow“ heißen. Quelle: AFP
Smartphone mit Android-Betriebssystem

Die neueste Version des Android-Betriebssystems soll „Marshmallow“ heißen.

(Foto: AFP)

Mountain ViewDer Name der nächsten Version des meistgenutzten Smartphone-Betriebssystems Android steht fest: „Marshmallow“. Google, die treibende Kraft hinter Android, gab die Bezeichnung am späten Montag bekannt.

Der Internet-Konzern geht bei der Benennung der einzelnen Varianten das Alphabet und die Namen von Süßigkeiten durch. Die vorherigen Versionen etwa hießen „Lollipop“ und „KitKat“.

Die neue Software mit der Versionsnummer 6.0 war zunächst als Android „M“ im Mai bei der Entwicklerkonferenz Google I/O vorgestellt worden. Eine der Neuerungen ist, dass sie dem Smartphone-Nutzer von sich aus die passenden Informationen zur richtigen Zeit liefern kann. Dafür werden Daten wie Ort und Kalender-Einträge ausgewertet.

So werden die fünf bekanntesten Büro-Apps bewertet
Evernote
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Evernote

Ein neues Tool misst die Zufriedenheit der User mit verschiedenen Apps. Dazu werden bestimmte Qualitätsstandards wie Inhalt, Eleganz, Kompatibilität, Preis, Datenschutz zusammengefasst. Für jede Kategorie wird schließlich ein Score ermittelt. Ein Algorithmus filtert wertvolle Bewertungen und Rezensionen nach Schlüsselattributen. Ziel dahinter ist es, Unternehmen und Entwicklern aufzuzeigen, wie die App beim Nutzer ankommt und sie gegebenenfalls zu optimieren.

Evernote schneidet im Vergleich beispielsweise gut ab. Allerdings nur bei Android Nutzern. iOS-Nutzer bewerten die App durchschnittlich. Der allgemeine Applause Score liegt unter iOS-Nutzern bei 66 von 100 Punkten. Am besten schneidet die Kategorie Datenschutz ab. Bei einem Score von 73 Punkten ist das der beste Wert. Das Erscheinungsbild der App überzeugt die Nutzer allerdings nicht sonderlich. Hier liegt der Score lediglich bei 51 Punkten. Android-Nutzer sind mit der App Evernote hingegen ziemlich zufrieden, worauf ein Applause Score von 80 Punkten schließen lässt. Keines der analysierten Attribute verhält sich auf einem unterdurchschnittlichen Stand. Mit einem Score von 80 schneidet die App auch in Punkto Eleganz überdurchschnittlich ab.

WunderList
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Wunderlist

Je nach App wird die Relevanz der einzelnen Kategorien unterschiedlich hervorgehoben. Wunderlist bietet beispielsweise hohe Scores in den Kategorien Usability und Performance, was auch nicht sonderlich unwichtig im Bereich der Büro-Organisation ist. Insgesamt schneidet Wunderlist recht gut ab. Der generelle Score liegt bei iOS-Nutzern bei 75. Bei Android-Nutzern pendelt sich der Wert auf 67 ein. Sicherheitsbedenken der Anwender sollten die Betreiber der App allerdings nachdenklich stimmen. In beiden Fällen liegen die Score-Werte jeweils deutlich unter dem Durchschnitt.

In Sachen Kompatibilität sind sich beide Nutzer-Gruppen einig: der Score liegt hier jeweils bei 58 Punkten und ist recht dicht am Durchschnittswert angesiedelt. Das Preis-Leistungsverhältnis wird von beiden Nutzern als ausreichend bis gut eingeschätzt.

Any
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Any.do

Any.do ist unter den iOS-Nutzern die Büro-App mit dem höchsten Applause Score insgesamt. Er liegt hier bei 77 Punkten. Dicht dahinter folgt die App Wunderlist mit 75 Punkten. Bei Android-Nutzern ist Any.do mit 65 Punkten im guten Mittelfeld angesiedelt. Die Scores der einzelnen Kategorien verhalten sich in Bezug auf Performance, Zufriedenheit und Usability bei beiden Anwendungen über den Durchschnittswerten. Nur der Preis fällt sowohl bei iOS und Android weit zurück. Im Gegensatz zu 66 für iOS und 67 für Android erreicht der Score beider Anwendungen jeweils nur 46 Punkte.

Google-Drive
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Google Drive

Die App Google Drive besticht nun nicht sonderlich durch allgemeine Zufriedenheit der Nutzer, wie die Analysen von Applause Analytics verraten. Der generelle Score für iOS liegt bei 47, für Android mit 60 ein wenig höher. Nutzer iOS-Anwendungen sind mit der Sicherheit der App gar nicht zufrieden. Hier gibt es anscheinend erheblichen Verbesserungsbedarf, wenn man sich den Score von 14 anschaut. Angemerkt sei auch die große Kluft im Verhältnis zu Android-Nutzern. Hier liegt der Score von 54 sogar über dem Durchschnitt.

Der durchschnittliche Applause Score für Apps in Deutschland liegt für iOS bei 64.37, für Android bei 67.59. Die Zahl der durch Applause Analytics untersuchten Apps in Deutschland liegt für iOS bei 1.054.934, für Android wurden 1.615.071 Apps untersucht. Insgesamt hat Applause Analytics 6.993.748 Rezensionen von iOS-Anwendern und 10.315.650 Rezensionen von Android-Nutzern untersucht.

OneNote
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Microsoft OneNote

Die App Microsoft OneNote erfüllt die Erwartungen der Nutzer in vielerlei Hinsicht nicht und bildet somit das Schlusslicht der fünf bekanntesten Büro-Apps. Der generelle Applause Score für iOS liegt bei 56, für Android bei 44. Besonders der Sicherheits-Faktor ist hier wieder auffällig. Die Scores liegen bei iOS-Usern bei 29, durchschnittlich erhält diese Kategorie jedoch einen Score von 54. Im Falle von Android sieht die Bilanz nicht besser aus. Der Score von 24 liegt zur Hälfte unter dem Durchschnittswert von 48.  

Da Analytics lediglich Werte ausgibt, die auf Basis aussagekräftiger Rezensionen und einer Fülle von Bewertungen gemacht werden können, sind fehlende Daten zu bestimmten Attributen kein Hinweis auf Fehler. Im Fall von Microsoft OneNote wurde beispielsweise von Android-Nutzern nicht ausreichend Information zur Eleganz gegeben.

Der Vergleich verschiedener Apps könnte dem User mit Hilfe von Applause Analytics wesentlich leichter fallen.

Android hat einen Marktanteil von rund 80 Prozent im Smartphone-Geschäft. Allerdings sorgt die Vielfalt von verschiedenen Modellen diverser Hersteller auch dafür, dass sich neue Android-Versionen nur recht langsam ausbreiten.

So ist die aktuell meistgenutzte Variante noch „KitKat“ mit einem Anteil von knapp 40 Prozent. Die aktuellste Version „Lollipop“ kommt nach Google-Zahlen auf 15,5 Prozent.

  • dpa
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