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Guantánamo-Website von Hackern gekapert

Der Internet-Auftritt des amerikanischen Marinestützpunkts Guantanámo auf Kuba ist von Hackern eingenommen worden.

dpa WASHINGTON. Die erste Übernahme der Website www.nsgtmo.navy.mil durch eine Hacker-Gruppe habe es bereits am vergangenen Samstag gegeben, berichtete der Branchendienst „heise online“ am Montag. Kurze Zeit später habe eine Gruppe, die sich Iran Hackers Sabotage (IHS) nennt, die Site übernommen und einen eigenen Kommentar auf die Homepage gestellt. Auch Montagnachmittag war die Site in ihrem Original nicht wieder online.

In ihrem Kommentar kritisiert die IHS jegliche Art von terroristischen Aktivitäten. Auch die jüngsten Anschläge hätten in erster Linie weltweit die Muslime selbst geschädigt, heißt es in dem Text.

Auf dem Marinestützpunkt Guantánamo sind nach Angaben des Pentagon rund 510 mutmaßliche Terroristen inhaftiert. Viele werden dort unter dem Protest aus aller Welt bereits seit mehr als drei Jahren ohne Anklage festgehalten. Derzeit befinden sich 52 Gefangene im Hungerstreik und wollen damit gegen ihre „unmenschlichen Haftbedingungen“ protestieren.

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