Halbleiter
Chip-Umsatzrekord von 235 Milliarden Dollar

Der globale Halbleiterumsatz wird 2005 ein neues Rekordniveau von 235 Mrd. Dollar (199 Mrd Euro) erreichen. Damit wird der Umsatz der Chiphersteller gegenüber 2004 um 6,9 Prozent steigen. Der bisherige Rekordabsatz der Chiphersteller war im Jahr 2000 mit 223 Mrd. Dollar verbucht worden.

dpa STAMFORD. Der globale Halbleiterumsatz wird 2005 ein neues Rekordniveau von 235 Mrd. Dollar (199 Mrd Euro) erreichen. Damit wird der Umsatz der Chiphersteller gegenüber 2004 um 6,9 Prozent steigen. Der bisherige Rekordabsatz der Chiphersteller war im Jahr 2000 mit 223 Mrd. Dollar verbucht worden.

Dies hat die amerikanische Marktforschungsfirma Gartner Inc. am Freitag in einer neuen Studie bekannt gegeben. Intel war mit einem Halbleiterumsatz von 35,1 Mrd. Dollar weiterhin Spitzenreiter unter den weltgrößten Chipanbietern. Der Branchenführer konnte damit seinen Umsatz um 14,3 Prozent erhöhen und einen Marktanteil von 15 Prozent verbuchen.

Die südkoreanische Samsung Electronics war mit eine Umsatz von 17,9 Mrd. Dollar und 7,6 Prozent Marktanteil die Nummer zwei, gefolgt von Texas Instruments, Toshiba, Stmicroelectronics, Renesas Technology, Infineon Technologies, NEC Electronics, Hynix Semiconductor und AMD (einschließlich Spansion).

Infineon verbuchte laut Gartner einen Umsatzrückgang von 7,5 Prozent auf 8,3 Mrd. Dollar und rutschte vom fünften auf den siebten Platz unter den zehn führenden Chip-Herstellern ab. Der globale Infineon-Marktanteil schrumpfte laut Gartner von 4,1 auf 3,5 Prozent. Die schwache Infineon-Leistung führte Gartner auf rückläufige Umsätze im Kommunikationsmarkt zurück. Es habe einen Nachfragerückgang für die Produkte von Benq Mobile gegeben, die die Mobilfunksparte von Siemens in 2005 übernommen habe.

Die Halbleiterproduzenten müssten die Leistungen ihrer Endkunden immer genauer verfolgen, da ein ständig größerer Teil der Branche zunehmend von Verbraucherausgaben-Trends abhängig werde. Der Verlust von Marktanteilen bei Endanwendungen wie Handys bei einem Kunden könne auf das Geschäft eines Halbleiterherstellers dramatische Auswirkungen haben, betonte Andrew Norwood der Forschungsvizepräsident bei Gartner.

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