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Hamburg startet Initiative für mobile Geschäftsmodelle

Hamburg will künftig das Geschäft mit mobilen Lösungen wie zum Beispiel den Ticket-Verkauf über Handys fördern. Dafür hat die Hansestadt mit einer Reihe von Partnern eine langfristig angelegte Initiative gestartet, für die am 26.

dpa HAMBURG. Hamburg will künftig das Geschäft mit mobilen Lösungen wie zum Beispiel den Ticket-Verkauf über Handys fördern. Dafür hat die Hansestadt mit einer Reihe von Partnern eine langfristig angelegte Initiative gestartet, für die am 26. November die Hamburger Mobile Ticketing Days den Auftakt machen sollen. „Mobile Business ist der Wachstumsmotor in der Informations- und Kommunikationsbranche“, sagte Senatsdirektor Franz Klein am Dienstag in Hamburg. Das von der Initiative Hamburg @ work geleitete Projekt soll zu zwei Dritteln aus öffentlichen Geldern und einem Drittel aus privaten Mitteln von Mitgliedern und Unternehmen finanziert werden.

Am 26. und 27. November will Hamburg @ work gemeinsam mit Partnern und Sponsoren die Möglichkeiten des mobilen Ticket-Verkaufs aufzeigen. Tickets etwa für das Musical „Tanz der Vampire“ oder das Handball-Spiel HSV gegen Nordhorn in der Color Line Arena sollen dann über die zentrale Website www.hamburg-mobile.net gebucht werden. Die Eintrittskarten werden anschließend als elektronischer Code auf das Handy geschickt, das man vor Ort nur an einem Scanner vorzeigen muss.

„Wir wollen demonstrieren, dass Mobile Ticketing keine Vision von morgen ist, sondern bereits tatsächlich funktioniert“, sagte Uwe Jens Neumann, Leiter von Hamburg @ work. Die neuen Lösungen seien effizient, könnten Kosten senken und dem Kunden einen zusätzlichen Service bieten. Die am Dienstag gestartete Initiative wird unter anderem von den Unternehmen matrix solutions, Teltix, Coremedia, dem FC St. Pauli und dem HSV Handball unterstützt.

Mehr als 80 Prozent der Bevölkerung in der Bundesrepublik seien bereits mobil erreichbar, sagte Klein. Direkt oder indirekt hingen einige 10 000 Arbeitsplätze von mobilen Geschäftsmodellen ab. Hamburg sei eine Hochburg für das mobile Business, sagte Klein. Neben zahlreichen Projekten und Initiativen sei auch das Minds-Projekt für die Entwicklung zukünftiger Standards für Inhalte und mobile Plattformen ein Beispiel dafür. Das Projekt wurde in Hamburg federführend von der dpa-Tochter dpa-infocom gemeinsam mit Partnern wie Coremedia, dem Fraunhofer Institut sowie Arvato Systems ins Leben gerufen.

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