Handy & Co.
Viren werden mobil

Eine steigende Zahl mobiler Schadprogramme meldet das auf Sicherheitssoftware spezialisierte Unternehmen Kaspersky Lab.

HB FRANKFURT. "Eine mögliche Ursache sei das teilweise geringere Computerwissen bei den Nutzern von Mobiltelefonen", erklärte Virenexperte Alexander Gostev. "Andererseits nehmen sogar erfahrene Handy-User die Virengefahr für mobile Geräte kaum wahr und sehen sie eher als Problem der Zukunft."

Hinzu kommt laut Gostev, dass mobile Viren inzwischen praktisch sämtliche Funktionen von Computerviren beherrschen. "Zweifelsohne haben wir es mit der Gattung von Schadprogrammen zu tun, die sich am dynamischsten und schnellsten entwickelt", erklärte Gostev bei der Vorstellung einer Studie zur "Virologie mobiler Geräte".

Kaspersky Lab ergänzte demnach seine Viren-Datenbank in diesem Jahr wöchentlich um etwa ein Dutzend Trojaner mit dem Präfix "SymbOS" - als Hinweis auf das bei Mobilfunkgeräten häufig verwendete Betriebssystem Symbian. Das daneben besonders weit verbreitete Betriebssystem bei Smartphones ist Windows Mobile. McAfee aktualisierte für diese Plattform sein Programm VirusScan Mobile, das nun auch die Version Windows Mobile 5.0 unterstützt. Die Software soll auch die vor kurzem erstmals aufgetretenen "SMiShing-Angriffe" abwehren, das sind Phishing-Attacken per SMS.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%