Hard- und Softwarelösungen für Studios und Musiker
PC als professionelles Musikstudio

Musiker, Disc Jockeys und Studios setzen verstärkt auf PC-Technik zur Produktion ihrer Titel. Dazu setzen sie professionelle Soundkarten, Software zur Musikproduktion und Midi Interfaces ein.

hiz DÜSSELDORF. Mit der Phase Serie erweitert TerraTec aus Nettetal die Produktpalette um interne und externe Soundkarten für professionelle Anwendungen. Im Gegensatz zu herkömmlichen Audiokarten, können damit auch Mehrspuraufnahmen realisiert werden. Notwendig ist das im Studiobetrieb, wenn mehrer Instrumente oder Gesangsstimmen gleichzeitig aufgezeichnet werden, aber trotzdem in der Nachbearbeitung noch einzeln zur Verfügung stehen sollen. Mit der Phase 88 können beispielsweise können bis zu acht Spuren in einem Durchgang aufgenommen werden. Die Karten werden zusammen mit Softwarepakten ausgeliefert, die beim Erstellen und Abmischen von Musikstücken helfen.

Der so genannte Sequenzer Fruityloops macht den PC zu einem digitalen Instrument und bietet die Anbindung an Musikprogramme wie den VST Instrumenten, MIDI Unterstützung und Effekte wie Hall, Echo oder Flanger. Die fertigen Stimmen oder Musikstücke exportiert der Produzent in einem Audioformat wie Wav oder MP3.

WaveLab Lite dient zum Bearbeiten von Audiofiles mit voller 24 Bit/ 192 kHz Auflösung. Diese können entweder aus dem Sequenzer kommen, mit echten Musikinstrumenten eingespielt oder eingesungen werden. Aus diesen Einzelspuren mischt man im Rechner die fertigen Musikstücke.

Viele Gitarristen möchten Ihrer Songs selbst produzieren, ohne mit Sequenzern zu arbeiten. Um Klänge zu erhalten, die man eigentlich nur aus Synthesizern kennt, müssen Klangerzeuger von der Gitarre aus angesteuert werden können. Dazu dient ein so genanntes "Guitar to MIDI Interface". Durch die Übernahmen von Axon Technologie von Blue Chip steht TerraTec jetzt so eine Technologie zur Verfügung. Das System besteht aus einem speziellen hexaphonischem Tonabnehmer, der jede Gitarrensaite extra abnimmt. In der Interfacebox werden diese Signale in Midi-Befehle umgesetzt. Diese Steuersequenzen sind seit den 80-er Jahren international genormt und jeder Synthesizer oder Computer mit Midi-Eingang versteht sie und erzeugt die gewünschten Klänge.

Da eine Saite eine Einschwingzeit hat, dauert es Weile, bis ein Ton in voller Ausprägung zu hören ist. Dadurch würde es eigentlich bei der Umsetzung in Steuersequenzen zu Verzögerungszeiten, so genannten Latenzzeiten, kommen. Den Entwicklern ist es allerdings gelungen, ein "Früherkennungssystem" zu entwickeln, das die Impulse auswertet, die beim Anzupfen der Saite entstehen. So wird die Tonhöhe erkannt, bevor die Saite voll erklingt. Dynamik und Dauer des Tons werden dann aus der Schwingung der Saite abgeleitet. Dadurch wird die Verzögerungszeit zwischen Anschlag der Saite und dem erklingen des synthetischen Tons minimiert.

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