Hilferuf des Entwicklers auf der Homepage
Aus für Open-Source-Sicherheitsprojekt

Eine Sicherheitserweiterung für Linux als frei verfügbare Software steht offenbar vor dem Ende, weil die Finanzierung geplatzt ist.

hiz DÜSSELDORF. Ein abgesprungener Sponsor lässt Grsecurity scheitern. Das Open-Source-Softwareprojekt sollte die Sicherheit von Linux durch so genannte rollenbasierte Zugriffsrechte mit fein abgestimmten Definitionen erweitern. Die im Rahmen des Projektes entwickelte Software sollte dann der Linux-Gemeinde im Quellcode zugänglich gemacht werden.

Der Entwickler, Brad Spengler, hat jetzt auf der Homepage das Ende des Projekts angekündigt, da die Finanzierung nicht mehr gesichert ist. Ein Sponsor hat nach seinen Angaben zugesagte Zahlungen nicht geleistet. Da auch Firmen, die die aktuelle Version der Grsecurity Software einsetzen, nicht in Bresche springen wollen und seine eigenen finanziellen Ressourcen erschöpft seien, so der Entwickler, werde das Projekt völlig eingestellt, falls sich nicht bis zum 7. Juni eine neue Geldquelle auftut.

Grsecurity ist nicht das einzige Sicherheitsprojekt für Linux. So bieten Pax, ein eigenständiges Team innerhalb von Grsecurity, LIDS oder SELinux, eine Entwicklung des amerikanischen Geheimdienstes NSA, ebenfalls ergänzende Schutzfunktionen.

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