Hintergrund
Computer-Viren und Wurm-Programme

Computer-Viren und -Würmer sind Programme zur Sabotage von Software. Sie breiten sich zunächst meist unbemerkt in rasender Geschwindigkeit über die Computer-Netzwerke der Welt aus und können im schlimmsten Fall Daten und Festplatten zerstören sowie ganze Rechnersysteme und den Verkehr im Internet lahm legen.

HB/dpa HAMBURG. Dabei unterscheiden sie sich vor allem in ihren Verbreitungsmöglichkeiten: Während sich Viren, wie etwa Makro- oder Boot-Viren, für ihr zerstörerisches Werk immer einem „Wirt“ anhängen müssen, haben Würmer ein eigenständiges „Fahrwerk“.

Mögliche Vehikel für Viren sind Programme oder Dateien, denen sie als Schmarotzer anhängen. Nur im Schlepptau gelangen sie in andere Computer. Würmer hingegen können sich selbst auf den Weg machen. Dabei nutzen sie verschiedene Möglichkeiten.

Die berühmt gewordenen Würmer „Melissa“ oder „I love you“ nutzten für ihre Verbreitung E- Mail-Programme. Sie wurden aktiv, sobald der Adressat die E-Mail öffnete und schickten sich dann selbstständig an dessen Einträge im Adressbuch weiter. Der Wurm „Code Red“ dagegen nutzte für sein Fortkommen Sicherheitslücken in Internet-Programmen, so genannte Verwundbarkeiten. Auch der neue Wurm „Lovesan“ nutzt eine Schwachstelle in Windows-Rechnern aus, nistet sich ein und verbreitet sich dann selbstständig weiter über das Internet.

Eine dritte Gattung sind „Trojanische Pferde“, die sich in ein System einschleichen und etwa Passwörter ausspionieren können. Sie sind ebenfalls eigenständig und benötigen keinen Wirt. Ihnen fehlt jedoch die Fähigkeit, sich selbst zu verbreiten.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%