Hintergrund
Das Neue an Windows Vista

Das neue Microsoft-Betriebssystem Windows Vista ist nach mehr als fünf Jahren der Nachfolger von Windows XP. Mit mehreren tausend Funktionen und einer komplett überarbeiteten grafischen Oberfläche mit dem Namen "Aero" soll Vista für eine schnellere und optisch vereinfachte Verwaltung und Nutzung von Daten verschiedenster Art sorgen.

dpa HANNOVER. Eine der augenfälligsten Neuerungen sind die neuen, transparent gehaltenen Fenster, die einen besseren Überblick über geöffnete Dokumente verschaffen sollen. Mit "Flip 3D" können die Fenster auch in dreidimensionaler Ansicht "durchgeblättert" werden. Auf der Bildschirmoberfläche kann sich der Nutzer eine Sidebar mit regelmäßig benötigten Anwendungen wie einer analogen Uhr, der aktuellen Wettervorhersage oder einem Kalender anlegen.

Wesentliche Neuerungen hat Microsoft der Sicherheit gewidmet. Mit neuen Schutzfunktionen gegen Spionagesoftware, Phishing-Mails und Computerviren sowie individuell einstellbaren Zugangsbeschränkungen für Kinder soll Vista nach dem Versprechen von Microsoft besonders sicher machen. Bei bisherigen Microsoft-Programmen wurden immer wieder Sicherheitslücken entdeckt und ausgenutzt.

Auch die Suche nach Dokumenten oder Programmen soll Vista erheblich vereinfachen. So muss man zum Beispiel nicht mehr den exakten Namen eines Dokuments oder einer Bilddatei wissen, sondern kann nach einem beliebigen Begriff innerhalb des Dokuments suchen. Auch die Kommunikation mit anderen Geräten wie Organizer, Handy oder MP3-Player soll mit Hilfe des Vista-Synchronisations-Centers vereinfacht werden.

Die Neuerungen benötigen auch eine Menge Rechenleistung: Als absolute Grundausstattung für Vista empfiehlt Microsoft neben einer schnellen Grafikkarte einen Arbeitsspeicher von 512 Megabyte. Will der Kunde nicht auf die Benutzeroberfläche Aero verzichten, benötigt er einen PC mit mindestens einem Gigabyte Arbeitsspeicher und einen mindestens ein Gigahertz schnellen Prozessor. An Festplattenkapazität sollten für eine reibungslose Arbeit 40 Gigabyte frei verfügbar sein, raten Experten. Immerhin kann man den Rechner auch mit einem Trick künstlich aufpeppen: Über Windows Readyboost lässt sich auch ein USB- Stick als externer Zwischenspeicher nutzen, der schneller als die Festplatte ist.

Vista wird in insgesamt fünf verschiedenen Ausführungen sowohl für den privaten als auch den professionellen Einsatz angeboten. Die Preise variieren für die Upgrades und Vollversionen zwischen rund 119 Euro (Upgrade Vista Home Basic) und 499 Euro (Vollversion Vista Ultimate).

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