Hintergrund zur Funkausstellung
Eine der ältesten deutschen Industriemessen

Zusammen mit der Frankfurter Autoschau IAA ist die Internationale Funkausstellung (IFA) die älteste Industriemesse Deutschlands.

Die Geschichte der Funkausstellung begann 1924 in Berlin. Bei der ersten Auflage als "Große Deutsche Funkausstellung" steckte die Rundfunkindustrie noch in den Kinderschuhen. Gezeigt wurden Detektor-Geräte, Röhren-Rundfunkempfang und Kopfhörer. Die Funkausstellung setzte Trends und wurde Abbild der Entwicklung der Unterhaltungselektronik.

Der IFA-Neuheitenkatalog ist lang. Mit Transistoren gelang 1955 ein Entwicklungssprung, neue Perspektiven brachte die Einführung des Videorekorders Mitte der 70er Jahre. Die CD war ein deutlicher Fortschritt bei der Musikwiedergabe. Die IFA 2005 brachte die endgültige Ablösung der analogen Technik durch digitale Technologien.

Von Beginn an war die die Funkausstellung auch Bühne für besondere Anlässe. 1926 wurde das Berliner Wahrzeichen Funkturm der Bestimmung übergeben, und es gab die erste Live-Rundfunksendung vom Messegelände. 1930 eröffnete Nobelpreisträger Albert Einstein die Messe. 1967 startete der damalige Vizekanzler und spätere Bundeskanzler Willy Brandt mit einem symbolischen Knopfdruck das Farbfernsehen in Deutschland.

Ab 1950 ging die Funkausstellung auf Wanderschaft. Über die Stationen Düsseldorf, Frankfurt am Main und Stuttgart kam sie 1971 endgültig zurück nach Berlin. Der Vertrag für den Standort Berlin läuft bis 2009.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%