Höhepunkt mehrjähriger Ermittlungen
Schlag gegen chinesische Raubkopierer

Amerikanischen und chinesischen Behörden ist ein Schlag gegen Raubkopierer gelungen. In der südchinesischen Stadt Guangdong nahmen Ermittler in den vergangenen zwei Wochen Mitglieder eines Fälscherrings fest.

dpa REDMOND. Sie sollen Microsoft-Produkte im Wert von zwei Mrd. Dollar (1,45 Mrd Euro) kopiert und verkauft haben, teilte Microsoft am Dienstag in Redmond (US-Staat Washington) mit.

„Die Razzien und Festnahmen in China markieren den Höhepunkt mehrjähriger Ermittlungen“, berichtete das Unternehmen. Die US- Ermittlungsbehörde FBI hatte den Angaben zufolge mit dem chinesischen Public Security Bureau (PSB) zusammengearbeitet. Das Aufkommen von Raubkopien werde in zahlreichen Ländern als direktes Resultat der Ermittlungen „signifikant“ abnehmen, erklärte Microsoft weiter.

Die illegalen Kopien sind in 27 Ländern aufgetaucht. Es handelt sich um verschiedene Versionen des Betriebssystems Windows und der Büro-Software Office. Neben zahlreichen anderen Sprachen gab es auch Kopien für deutsche Nutzer. Laut Microsoft verursachen Raubkopierer jährlich einen Schaden von 40 Mrd. Dollar weltweit.

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