Höhere Abtastgenauigkeit ermöglicht präzisere Bildbearbeitung
Logitech steuert Maus mit Laser

Fünf Jahre nach der ersten optischen Computermaus gibt es nun die erste Maus, die ihre Oberfläche mit Laserstrahlen abtastet. Statt der ständig blinkenden roten Leuchtdioden schwebt nun unsichtbares Laserlicht über den Schreibtisch.

HB FRANKFURT. Damit kann die Maus laut Hersteller Logitech 20 Mal so viele Informationen von der Oberfläche ablesen wie bisher. Statt der roten Leuchtdioden (LED) verwendet die neue Computermaus "MX1000" Lasertechnik: Eingefasst von einem polierten Silberring schickt ein kleines Glasauge einen Laserstrahl auf die Oberfläche, wird dort reflektiert und zu einem Lasersensor zurückgeführt. Dieser soll nach Angaben des schweizerisch-amerikanischen Herstellers 5,8 Millionen Bildpunkte pro Sekunde und damit auch mikroskopisch kleine Details der Oberfläche erfassen.

Der Unterschied ist spürbar. Die Maus überträgt im Test jede kleine Bewegung in entsprechende Cursor-Bewegungen auf dem Bildschirm. Schnell, aber keineswegs ruckweise wird der Zeiger an sein Ziel gebracht. Was beim alltäglichen Umgang mit dem PC mehr Bequemlichkeit verspricht, kommt bei der digitalen Bildbearbeitung vor allem einer präziseren Maskierung von einzelnen Bildteilen zugute. Dank der verbesserten Abtastleistung lassen sich Umrisse mit der 75-Euro-teuren Maus sehr genau nachzeichnen.

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