Höhere IT-Qualität zu niedrigeren Kosten
Industrie setzt auf verteiltes Rechnen

Das Prinzip ist einfach, aber wirkungsvoll: Computer mit unausgelasteten Kapazitäten werden über das Internet zusammengeschaltet und können so - als eine Art preiswerter Super-PC - rechenintensive Aufgaben schnell und effizient lösen.

HB DÜSSELDORF. Bisher nutzen vor allem Forschungseinrichtungen diese so genannte Grid-Technologie. Doch die IT-Branche arbeitet mit Hochdruck daran, Grids auch für kommerzielle Anwendungen nutzbar zu machen. Die "Next Generation Grids" könnten die Informationstechnologie nach Ansicht von Experten in wenigen Jahren revolutionieren - und Unternehmen eine höhere IT-Qualität zu niedrigeren Kosten liefern.

Die meisten Computer sind derzeit chronisch unterfordert. Hin und wieder eine E-Mail verschicken oder die Verbindung ins World Wide Web herstellen - viel mehr hat kaum ein PC zu tun. Die Auslastungsquote vieler Desktop-Geräte liegt bei gerade einmal zehn Prozent; und auch Großrechner haben noch riesige ungenutzte Kapazitäten. Grids, auf deutsch Gitter, sind ein idealer Weg, diesen kollektiven Dämmerschlaf zu beenden.

"Grid Computing ist einer der wichtigsten Trends in der Computerbranche", sagt Franz Pfreundt-Josef vom Institut für Techno- und Wirtschaftsmathematik ITWM in Kaiserslautern. Schon heute arbeiten mehr als 10 000 Grids in der Wissenschaft, und sie leisten Erstaunliches: In Rekordzeit verarbeiten sie riesige Datenmengen - zum Beispiel, um Teilchenbeschleuniger auszuwerten, Vorgänge auf der Sonne zu simulieren, Eiweißmoleküle zu berechnen oder um Versuche im .

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