Ifa in Berlin
Praktische Neuerungen bei tragbaren Navigationsgeräten

Auf der Ifa in Berlin können die Hersteller von tragbaren Navigationsgeräten mit ein paar praktischen neuen Funktionen punkten. Die Neuerungen reichen von Sensorhilfen in Tunnels und Parkhäusern über die Spracheingabe der gewünschten Ziele bis hin zur Routenaufzeichnung.

ruk BERLIN. Marktführer TomTom hat mit dem Premium-Modell TomTom Go 920 T erstmals ein tragbares Navigationsgerät vorgestellt, das mit einem Beschleunigungssensor ausgestattet ist. Solche Hilfen waren bisher nur bei fest eingebauten Geräten üblich. Das integrierte Gyroskop soll bei schwachen GPS-Signalen, etwa in Tunnels, Parkhäusern oder zwischen Häuserschluchten, helfend einspringen. Das ist bei tragbaren Navigationsgeräten neu, während diese Technik in eingebauten Systemen schon langem eingesetzt wird. Eine Verbindung zur Bordelektronik, beispielsweise zur Abfrage der Radumdrehung, besitzt das neue Gerät allerdings nicht.

Sensorhilfe und Spracheingabe

Als weitere Neuerung hat TomTom eine Sprachtechnik zur Zieleingabe integriert. Sie stammt vom belgischen Spezialisten Nuance Communications und ist in den Modellen TomTom GO 720 und TomTom GO 920 eingebaut. Das Modell 720 ist bereits europaweit im Fachhandel erhältlich. Das 920 wird im vierten Quartal 2007 auf den Markt kommen.

Durch die Integration der Technik einer sprachaktivierten Eingabefunktion sollen die Geräte nun wesentlich einfacher und vor allem sicherer zu bedienen sein, da der Nutzer die Zieladresse lediglich diktiert und nicht manuell über das Tastaturfeld eingeben muss. Die Funktion der gesprochenen Zieleingabe ist nach Angaben von Nuance für Österreich, Belgien, Frankreich, Deutschland, Italien, Luxemburg, Niederlande, Portugal, Spanien, Schweden, Schweiz und Großbritannien erhältlich.

Eine kürzlich von Nuance in Auftrag gegebene Umfrage hat die starke Nachfrage nach einer gesprochene Zieleingabe und anderen sprachaktivierten Funktionen in mobilen Navigationsgeräten bestätigt. Rund 1000 Fahrer aus Deutschland, Japan und den USA beschrieben im Rahmen dieser Umfrage ihre Präferenz für sprachgesteuerte Einrichtungen in Fahrzeugen und bewerteten eine Reihe von sprachbasierten Funktionen. Über 75 Prozent der Befragten gaben an, dass sie Ziele während des Fahrens eingeben oder ändern. Mehr als 70 Prozent äußerten die Überzeugung, dass eine Steuerung von Navigationssystemen durch Sprachbefehle die Sicherheit erhöhe und die Bedienung diese Systeme allgemein wesentlich verbessere.

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