Funkausstellung IFA
Die Messe der Superlative

Größer und besser: Dieser Trend für die Elektronikbranche, wie auch für die Funkausstellung. Die IFA platzt aus allen Nähten. Statt mit Innovationen punkten die Aussteller mit vernetzten und effizienten Geräten.
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Berlin.Wie in jedem Jahr ist die Internationale Funkausstellung (IFA) in Berlin die Zeit der Superlative. Schneller, sparsamer, intelligenter - darum geht es vor allem in der schnelllebigen Unterhaltungselektronik, aber auch bei sperrigen Hausgeräten wie Kühlschränken, Geschirrspülern und Kaffeeautomaten. Bahnbrechende Innovationen sind auf der Messe allerdings nicht zu erwarten. Wohl aber ist mit vielen kleinen Neuheiten bei Bild-, Farb- und Klangqualität sowie bei Energiesparmöglichkeiten zu rechnen.

Die IFA ist der größte Branchentreff für Unterhaltungselektronik und Hausgeräte und gilt als wichtiges Stimmungsbarometer für die Branche. Und der geht es trotz abgekühlter Erwartungen in der deutschen Wirtschaft nicht schlecht. Das Super-Sportjahr mit Fußball-Europameisterschaft und Olympia hat vor allem den Markt für Fernsehgeräte stimuliert.

Hans-Joachim Kamp, Aufsichtsrat der Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik (gfu), prognostizierte gestern ein Plus von drei Prozent bei Hausgeräten und von mehr als vier Prozent bei Consumer Electronics, die neben klassischer Unterhaltungselektronik unter anderem auch Handys und Smartphones und PCs umfasst. In Anbetracht des gesamtwirtschaftlichen Umfelds sei das ein „herausragendes Ergebnis", sagte Kamp.

Die klassische Unterhaltungselektronik allein werde 2012 einen Umsatz von rund 15 Milliarden Euro verbuchen, schätzt Kamp, der auch Vizepräsident des Elektrofachverbands ZVEI ist. Der IT-Branchenverband Bitkom war zuvor von 13 Milliarden Euro ausgegangen. Inklusive Smartphones und Tablet-Computern, die Wachstumstreiber der Branche, erwarte die Branche einen Rekordumsatz von 29 Milliarden Euro, sagte Kamp.

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Dauerbrenner Sparsamkeit

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