Ifo-Institut für Wirtschaftsforschung
Digitale Fotografie bleibt Motor für Foto-Branche

Die digitale Fotografie bleibt nach Einschätzung des Münchner Ifo-Instituts in den kommenden Jahren trotz einer zu erwartenden Abschwächung Motor für die Foto-Branche in Deutschland.

dpa MüNCHEN. „Ein Ende des Wachstums bei Digitalkameras ist noch nicht abzusehen, weil eine Marktsättigung wie bei Analog-Kameras noch nicht erreicht ist“, heißt es in einer am Montag veröffentlichen Studie des Ifo-Instituts für Wirtschaftsforschung. Auf der Absatzseite sei in diesem Jahr abermals mit einem beachtlichen Plus zu rechnen. Dabei verschwänden die Grenzen zwischen Computertechnologie und Unterhaltungselektronik zunehmend, da die Hersteller mit Hochdruck an der Vernetzung von MP3-Playern, Digitalkameras, DVD-Playern und LCD- Großbildschirmen arbeiteten.

Der Markt sei zugleich von einem drastischen Preisverfall geprägt. Die großen Steigerungsraten würden daher nur mengenmäßig erreicht, wertmäßig ergäben sich dagegen meist nur stagnierende oder gar rückläufige Umsätze. So sei der Absatz von Digitalkameras im stationären Handel in den beiden ersten Adventwochen 2004 um 15 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum gestiegen. Dabei seien die Kameras aber rund 40 Prozent preiswerter angeboten worden.

Beim Umsatz rechnet das Institut aus diesem Grund für 2005 eher mit einer Stagnation, nennenswerte Steigerungen seien dagegen fraglich. Das Beispiel des Computer-Handels zeige die Auswirkungen anhaltender Rabattschlachten, beispielsweise zwischen den beiden Discountern Aldi und Lidl.

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