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IG Metall: Mehr als 500 Stellen bei Detewe gefährdet

Beim angeschlagenen Berliner Hersteller von Telekommunikations- und IT-Anlagen Detewe sind nach Angaben der IG Metall mehr als 500 Arbeitsplätze in Gefahr.

dpa BERLIN. Beim angeschlagenen Berliner Hersteller von Telekommunikations- und IT-Anlagen Detewe sind nach Angaben der IG Metall mehr als 500 Arbeitsplätze in Gefahr.

„Wir fürchten den Ausverkauf und Kahlschlag des Unternehmens und kündigen Widerstand an“, sagte ein Gewerkschaftssprecher am Freitag der dpa. Nach einem Bericht der „Berliner Zeitung“ (Freitag) ist bei dem zur Mannheimer Röchling-Gruppe gehörenden Unternehmen eine massive Konzentration des Geschäfts geplant.

Das Unternehmen wollte sich am Freitag dazu nicht äußern. Bundesweit zählt Detewe derzeit 1 319 Beschäftigte, in Berlin sind es 603 Mitarbeiter, davon 512 im Stammwerk in Kreuzberg. Bereits in den vergangenen Jahren hatte Detewe wegen der anhaltenden Branchenflaute massiv Personal abbauen müssen. 2002 beschäftigte das Unternehmen noch mehr als 2000 Menschen.

Derzeit würde über einen Interessenausgleich verhandelt. „Solange diese Verhandlungen noch laufen, ist Stillschweigen vereinbart worden“, sagte ein Unternehmenssprecher. Laut IG Metall sind die Verhandlungen über einen Sozialplan und ein Fortführungskonzept gescheitert. Allein in Berlin seien rund 300 Arbeitsplätze in Gefahr.

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