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Enterprise 2.0 – Ein Gefühl der Teilhabe

Stark vernachlässigt und dennoch hoch aktuell: Social Software in der Unternehmenskommunikation. Die Faszination, mit der sich Menschen an Online-Communities beteiligen und Projekte wie Wikipedia unterstützen, liegt vor allem in der einfachen Nutzung und Offenheit der Angebote. Auf der Basis einfacher Anwendertechnologien entwickelt sich hier ein Gefühl der Teilhabe und Mitverantwortung.

Social-Software-Technologien wie Blogs, Wikis oder kollaborative Plattformen können auch innerhalb von Unternehmen erfolgreich implementiert und produktiv eingesetzt werden "und", so Malte Hasse, Co-Leiter des Arbeitskreises Zukunftstrends und stv. Geschäftsführer der A&B FACE2NET GmbH, "dabei für einen für das Unternehmen förderlichen Partizipationsschub seiner Mitarbeiter sorgen."

Von Top-Down zu Kollaboration

Kollaborationstools und Web 2.0 Technologien bieten vor allem Chancen im Bereich der internen Kommunikation und beim Wissensmanagement. "Enterprise 2.0" bricht mit der etablierten Top-Down-Kommunikation und setzt ihr das Prinzip der Netzwerkkommunikation entgegen. Die Leitidee: Einfachheit, Unmittelbarkeit, Teilhabe und Offenheit bilden die Eckpfeiler der Arbeitsorganisation, schaffen Synergien im Wissensmanagement und optimieren die Kommunikation.

Über die Integration von Social-Software kann mittelfristig eine Transformation der statisch-hierarchischen Ordnung in ein dynamisches Kollaborationssystem vollzogen werden. Ziel ist der flexible unternehmensweite Informationsaustausch und die Entwicklung eines für alle jederzeit verfügbaren Wissenspools, der einen optimalen Zugriff auf die bestehenden Ressourcen des Unternehmens gewährleistet.

Markt-Relevanz/-Potential

Aus unternehmerischer Sicht sind besonders diejenigen Techniken interessant, die sich einfach und kostengünstig in laufende Geschäftsprozesse integrieren lassen und die ein breites arbeits- und prozessrelevantes Wissen liefern. Entsprechende Technologien sind in diesem Bereich hoch interessant: Sie sind nutzerzentriert, einfach in der Anwendung und lassen sich dynamisch an die Erfordernisse der jeweiligen Unternehmen anpassen. Entsprechend arbeiten die großen Softwarehersteller mit Hochdruck an kollaborativen Erweiterungen bestehender Groupware-Lösungen (Software-Lösungen für Arbeitsgruppen).

Nutzer-Akzeptanz

Hoch. Ziel ist eine Optimierung der bestehenden Groupware-Umgebungen und eine flexiblere Gestaltung der innerbetrieblichen Kommunikation. Mitarbeiter profitieren vom flexiblen Zugriff auf die bestehenden Ressourcen des Unternehmens und von der höheren Integration in laufende Arbeitsprozesse.

Technologische Herausforderung

Gering. Blogs, Wikis, Community-Elemente, RSS - auf der Ebene der verwendeten Technologien setzt "Enterprise 2.0" auf die bekannten und gängigen Techniken und Formate des Web 2.0 und adaptiert diese für den Unternehmenseinsatz.

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