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Immer mehr jugendgefährdende Angebote im Netz

Die Zahl jugendgefährdender Internetseiten ist nach Darstellung der hessischen Sozialministerin Silke Lautenschläger (CDU) stark gestiegen.

dpa WIESBADEN. Die Zahl jugendgefährdender Internetseiten ist nach Darstellung der hessischen Sozialministerin Silke Lautenschläger (CDU) stark gestiegen.

Die vor zwei Jahren geschaffene Einrichtung „jugendschutz.net“ habe im vergangenen Jahr 3 232 neue Webseiten mit fragwürdigen oder eindeutig jugendgefährdenden Inhalten entdeckt und damit 28 Prozent mehr als im Jahr zuvor, berichtete Lautenschläger am Montag in Wiesbaden. Sie enthielten vor allem kinderpornografische und andere sexualisierte Darstellungen von Kindern, aber auch rechtsextremes Gedankengut.

Immer häufiger entdecke „jugendschutz.net“ jugendgefährdende Aussagen in Chaträumen. Von den 3 232 kritisierten Seiten stammten 2 104 aus Deutschland. 1 744 der Seiten wiesen Verstöße gegen die Jugendschutzbestimmungen auf, die anderen waren zumindest fragwürdig. Die Einrichtung biete Anbietern, Eltern und Kindern mit einer Broschüre unter dem Titel „Chatten ohne Risiko“ Empfehlungen zum Umgang mit Chaträumen an. Die Jugendschutzministerien der Länder hatten „jugendschutz.net“ gegründet, um nicht nur Internetangebote zu überprüfen, sondern in Verhandlungen mit den Anbietern eine schnelle Änderung oder Aufgabe der Seiten erreichen.

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