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Infineon bekommt weniger Finisar-Anteile

Der Halbleiterhersteller Infineon wird für seine Glasfasersparte Fiber Optics vom US-Unternehmen Finisar weniger Anteile bekommen als ursprünglich geplant. Auf Grund der geschäftlichen Entwicklung der Sparte werde Infineon nur 110 Mill.

dpa MÜNCHEN. Der Halbleiterhersteller Infineon wird für seine Glasfasersparte Fiber Optics vom US-Unternehmen Finisar weniger Anteile bekommen als ursprünglich geplant. Auf Grund der geschäftlichen Entwicklung der Sparte werde Infineon nur 110 Mill. Finisar-Aktien erhalten und nicht, wie bislang gedacht, 135 Millionen.

Das teilte der Konzern am Montag in München mit. Entsprechend reduziere sich damit der Anteil Infineons an Finisar von 38 auf 33 Prozent.

Infineon hatte im April den Verkauf seines Glasfasergeschäfts an Finisar gegen Aktien vereinbart. Beim Preis ergebe sich wegen der geringeren Zahl der Aktien bei einem Stichtag 8. Oktober damit statt der ursprünglich erwarteten 263 Mill. Dollar lediglich eine Summe von 141 Mill. Dollar, sagte eine Unternehmenssprecherin.

Die Transaktion umfasst das Infineon-Geschäft mit Glasfaserkomponenten, einschließlich der Entwicklung, Produktion sowie verschiedener Marketingaktivitäten und betrifft etwa 1 200 Mitarbeiter. Vorbehaltlich der Zustimmung durch die Finisar-Aktionäre soll das Geschäft im vierten Quartal abgeschlossen sein.

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