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Infineon einigt sich mit Ex-Chef Schumacher auf Abfindung

Knapp neun Monate nach der Ablösung von Ulrich Schumacher hat sich der Chipkonzern Infineon mit seinem Ex- Vorstandschef auf eine Auflösung des Vertrags geeinigt. Das Anstellungsverhältnis werde zum Jahresende beendet, teilte Infineon am Donnerstag in München mit.

dpa MÜNCHEN. Knapp neun Monate nach der Ablösung von Ulrich Schumacher hat sich der Chipkonzern Infineon mit seinem Ex- Vorstandschef auf eine Auflösung des Vertrags geeinigt. Das Anstellungsverhältnis werde zum Jahresende beendet, teilte Infineon am Donnerstag in München mit.

Die Höhe der Abfindungssumme wurde nicht genannt. In Medienspekulationen war von acht bis zwölf Mill. Euro die Rede. Die Auflösung des Vertrags mit Schumacher hat sich zwar ungewöhnlich lange hingezogen, zumindest zur Hauptversammlung Ende Januar ist das Thema nun aber erledigt.

Schumacher hatte seit der Ausgliederung von Infineon aus dem Siemens-Konzern an der Spitze gestanden und das Unternehmen im Jahr 2000 an die Börse geführt. Ende März wurde er überraschend abgelöst. Der Konzern ließ die Gründe bisher im Dunkeln. Laut Branchenkreisen hat sich Schumacher mit seinen Vorstandskollegen überworfen. Zudem sei er über seinen selbstherrlichen Führungsstil gestolpert. Seit Anfang September ist der frühere Conti-Vize Wolfgang Ziebart Vorstandsvorsitzender der Infineon Technologies AG.

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