Informatik
Mehr als Nullen und Einsen

Jede Berührung, jeder Körper und jedes Gespräch gibt etwas preis - alles sind Informationen. Wenn Menschen dieses Gut systematisch darstellen, speichern, verarbeiten oder übertragen, ist das Informatik. Das Wort selbst, eine Kombination aus Information und Automatik, verrät bereits die Grundzüge dieser Disziplin.

dpa BONN. Zum ersten Mal taucht der Begriff im Jahr 1957 in der Veröffentlichung „Informatik: Automatische Informationsverarbeitung“ auf. Autor ist der deutsche Karl Steinbuch (1917-2005), der zu den Informatik-Pionieren gehört.

Die Wissenschaft der Informatik lässt sich in vier Grunddisziplinen unterteilen: theoretische, praktische, technische und angewandte Informatik. Die Grundlagen schafft die theoretische Informatik. Schwerpunkte sind unter anderem Theorien der Berechenbarkeit von Problemen, Kryptographie oder Komplexitätstheorien. In der praktischen Informatik geht es um Dinge, wie Programmiersprachen, Betriebssysteme und Künstliche Intelligenz.

Technische Informatiker beschäftigen sich mit der Hardware. Dazu gehört der logischen Entwurf von Rechnern, Geräten und Schaltungen. Alles, was mit Informatik zu tun hat und andere Wissenschaften berührt, fällt der angewandten Variante der Wissenschaft zu.

Ein zentraler Begriff in der Informatik sind Algorithmen ­ Vorschriften, die so präzise sein müssen, dass eine elektrische oder mechanische Maschine sie Schritt für Schritt abarbeiten kann. Ein Beispiel für einen alltäglichen Algorithmus ist ein Kochrezept. Befolgt der Koch jeden Punkt in der richtigen Reihenfolge, gelingt das Essen. Aus Algorithmen entstehen Programme jeglicher Sorte, für die Forschung und die Praxis.

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