Informationstechnologie für Büroarbeitsplätze
Hauptsache zuverlässig

Was erachten die Anwender als wichtig an, wenn sie den Computereinsatz im Büro bewerten? Aus den Ergebnissen einer entsprechenden Befragung sollen Leitlinien entstehen, die helfen können, die Arbeitsplätze produktiv und zugleich anwenderfreundlich zu gestalten.

hiz DÜSSELDORF. Das Fraunhofer Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) ging im Rahmen der Nutzerstudie "E-Work" der Frage nach, wie eine entsprechende Infrastruktur für Büroarbeitsplätze produktiv und zugleich anwenderfreundlich gestaltet werden kann. Ziel war, wissenschaftlich fundierte Leitlinien zu entwickeln, um damit technologische Infrastrukturen von Büroräumen zu gestalten.

Ein Arbeitsalltag ohne die aktive Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien ist heute für die meisten kaum noch vorstellbar. Vor diesem Hintergrund gewinnt für die Arbeitswissenschaft die Frage an Bedeutung, wie optimale Arbeitsplätze aussehen sollten.

Die Ausgangsfrage der Wissenschaftler war, wie die Anwender ihre IT bewerten. Dazu wurde die "IT-Güte" ermittelt. Betroffene beurteilen damit, wie gut sich die IT für die Aufgabenerfüllung und die Berücksichtigung ihrer persönlichen Bedürfnisse eignet. Mit einer durchschnittlichen IT-Güte von 4,89 auf einer Skala von eins bis sieben haben die Anwender ihre Informations- und Kommunikationstechnologien tendenziell positiv bewertet. Verbesserungspotenzial ist dennoch gegeben.

Top-Kriterium der Nutzer für die Akzeptanz sind originäre Technologieeigenschaften wie Stabilität, Performance und Benutzerfreundlichkeit, so die Erkenntnisse der Forscher. Es folgt der Bereich "persönliche Belastungen" durch eine neue Technologie. Hierunter fallen gesundheitliche Belastungen, der Schutz der Privatsphäre und der persönliche Mehraufwand, der nötig ist, um die neue Ausstattung zu erlernen. Über alle Benutzerschichten ist das dritte Kriterium die Wirtschaftlichkeit - noch vor Faktoren wie der nahtlosen Integration in die Arbeitsumgebung, dem "ersten Eindruck" oder "Fun-Faktoren" wie Imagegewinn und Design.

Nachholbedarf sehen die Nutzer bei wesentlichen Technologieeigenschaften. Auf die Frage nach den drei wichtigsten Ansatzpunkten, um die zur Verfügung stehenden Informations- und Kommunikationstechnologien zu verbessern, führen die Anwender Stabilität, Benutzerfreundlichkeit und Fehlerfreiheit an, gefolgt von der Performance der Technologien. Abgeschlagen sind Aspekte wie Design, Miniaturisierung oder die Integration von Endgeräten. Auffällig ist, dass diese Verbesserungspotentiale nahezu identisch sind mit den Akzeptanzfaktoren.

Eine weitere Erkenntnis aus der Studie ist, dass über alle Alters- und Ausbildungsgruppen hinweg das Gefühl, neuen Technologien gewachsen zu sein, gut bis sehr gut bewertet wurde.

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