Innovation
Dünne Displays auf der Verpackung informieren die Verbraucher

Wissenschaftler der Bereiche Corporate Technology und Automation and Drives (A&D) der Siemens AG haben hauchdünne Farbdisplays auf Polymerbasis entwickelt, die sich auf Papier oder Folie aufdrucken lassen. Damit könnten abrufbare Informationen über Produkte oder Bedienungsanleitungen für Geräte direkt auf der Verpackung angebracht werden. Die Markteinführung der Verpackungsdisplays ist bereits für 2007 vorgesehen.

HB DÜSSELDORF. "Die jüngsten Entwicklungen bei der Polymertechnologie eröffnen revolutionäre Möglichkeiten für die Gestaltung und den Einsatz von Displays", sagt Projektleiter Axel Gerlt von Siemens A&D. Im Vergleich zu herkömmlichen LCD-Anzeigen könnten die aus leitenden und halbleitenden Kunststoffen gefertigten Displays sehr günstig hergestellt werden und seien daher für Industrie, Handel und in der Logistik äußerst interessant, so Gerlt.

Dem Einsatz der neuen Errungenschaft sind angeblich keine Grenzen gesetzt. Von großflächigen Anzeigen im Verpackungsbereich hochwertiger Produkte bis hin zu Lebensmittelkartons, Medikamentenschachteln oder Eintrittskarten bewege sich alles im Bereich des realistisch Möglichen, so der Technologieexperte.

Die Entwickler haben auch für die Energieversorgung der biegsamen Minibildschirme vorgesorgt. Gerlt zufolge könnten bereits erprobte, druckbare Batterien die Kunststoffdisplays für eine begrenzte Zeit mit Strom versorgen.

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