Instant Messaging
Combots jetzt kompatibel zu anderen Diensten

Der bisher weitgehend erfolglose Internet-Kommunikationsanbieter Combots will nun mit der Kompatibilität zu anderen Messaging-Diensten punkten.

dpa BERLIN. In die Combots-Software könnten künftig Kundenkonten zum Beispiel von Google Talk, Yahoo!, AIM oder ICQ eingebunden werden, teilte das Unternehmen am Mittwoch vor Beginn der Funkausstellung IFA in Berlin mit. Für den eigenen Dienst hatte Combots bisher kaum Kunden gefunden und im vergangenen Jahr null Euro Umsatz verbucht - dafür aber einen Verlust von 33,3 Mill. Euro wegen hoher Entwicklungskosten.

Die Karlsruher Internetfirma Combots ist die Nachfolgerin der Web.de AG, die nach dem Verkauf des gleichnamigen Webportals im Oktober 2005 an United Internet ihren Namen geändert hatte. Mit dem Polster des Erlöses für das Web.de-Portalgeschäft von mehr als 300 Mill. Euro will Combots eine neuartige Kommunikations-Plattform fürs Internet am Markt etablieren. Der Grundgedanke ist dabei eine Integration von Textnachrichten, Sprache, Bildern oder anderer Dateien mit einfacher Bedienung. Da es ein Projekt von Web.de-Mitbegründer Michael Greve ist, war Combots ein gewisses Interesse sicher. Wegen der starken Konkurrenz großer Messaging-Dienste fand die Software bisher aber kaum Kunden.

Die Combots-Software ist kostenlos, Umsätze entstehen erst, wenn sich Nutzer zum Beispiel für eine animierte Comic-Figur zum Aufhübschen ihrer Kommunikation entscheiden. Eine Umsatzprognose für das laufende Jahr machte Combots-Manager Frank Schüler in Berlin nicht. An dem Anteil von 9,3 Prozent an United Internet wolle Combots festhalten, hieß es.

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