Integrierter Virenscanner
Neue Technik macht USB-Sticks sicher

Sicherheitsexperten in den Unternehmen haben künftig eine Sorge weniger. Das Speichern und Auslesen von Daten aus USB-Sticks wird durch eine neue Software sicherer. Die so genannte U3-Technologie - eine Art Betriebssystem, das speziell für den Datenspeicher am Schlüsselbund entwickelt wurde - schützt die Informationen durch Verschlüsselung.

DÜSSELDORF. Zusätzlich sorgt ein integrierter Virenscanner dafür, dass keine Schadprogramme auf Rechnern landen, in die das Gerät gesteckt wird. Die Technik ermöglicht es außerdem, dass Daten auf dem Stick, die an fremden Rechnern bearbeitet wurden, nach dem Herausziehen des Speichers vom Gastrechner entfernt werden. Datensticks haben längst die Disketten in Unternehmen abgelöst. Die Speicher, die so groß sind wie ein Kaugummi-Streifen, werden zudem immer billiger, so dass inzwischen sogar 1-Gigabyte-Speicher deutlich weniger als 100 Euro kosten. Auf einem solchen Stick kann man leicht alle Daten seines Bürorechners speichern. Für Sicherheitsexperten in Unternehmen ist das ein Problem - vor allem, wenn die Firmendaten unverschlüsselt auf den USB-Sticks abgelegt werden.

Datenspione, denen ein solcher Stick in die Hände fällt, haben bislang ein leichtes Spiel. Denn kaum ein Nutzer macht sich die Mühe, die Daten zu verschlüsseln oder den Zugriff auf den Stick mit einem Passwort zu schützen, wie eine Umfrage der Sicherheitsspezialisten von Pointsec zeigt. Danach verschlüsseln lediglich 32 Prozent der Unternehmen sensible Informationen auf USB-Sticks. Damit sei einem möglichen Missbrauch bei Verlust der mobilen Speichermedien Tür und Tor geöffnet, warnen die Experten.

Der Vorteil der neuen U3-Technologie besteht nun darin, dass ein Verschlüsselungschip die Daten automatisch schützt - der Nutzer muss nicht selbst aktiv werden. U3-Sticks besitzen wie alle USB-Speicher einen so genannten Flash-Speicher, sie haben also auf einem nicht beschreibbaren Bereich eine Software gespeichert, die ein Benutzermenü startet. Wenn der Stick in einen Rechner gesteckt wird, gibt er sich gegenüber dem Rechner zunächst wie ein CD-Rom-Laufwerk aus. Von dem dann - ebenfalls automatisch - das U3-Betriebssystem und anschließend das Benutzermenü gestartet wird.

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