Internationale Funkausstellung
Erfolgsgeschichte digitales Fernsehen

Die Einführung des Digitalfernsehens in Deutschland ist eine Erfolgsgeschichte. Allein im Jahr 2004 wurden rund 1,4 Millionen Receiver für den digitalen Antennenempfang (DVB-T) verkauft.

dpa BERLIN. Auf der Internationalen Funkausstellung (IFA) in Berlin will die Branche die nächste Runde einläuten - das digitale Antennenfernsehen soll schon bald auf dem Handy und anderen mobilen Geräten zu sehen sein. Von der Fußball-WM in Deutschland im kommenden Jahr wird der Durchbruch erhofft.

Auch wenn es Werbestrategen gerne so vermitteln, Digital Video Broadcasting (DVB) muss nicht automatisch bessere Bildqualität bedeuten, sagt Sven Hansen, Redakteur der Computerzeitschrift "c't". Bei DVB-T gelte für den Antennenempfang prinzipiell die Formel "Sendequalität = Empfangsqualität". Man habe also kein analoges Rauschen mehr. "Je nachdem wie stark der Sender die Fernsehkanäle komprimiert, schwankt auch die Bildqualität", sagt Hansen.

Bei der Übertragung digitaler Fernsehdaten über Satellit (DVB-S) oder Kabel (DVB-C) steht im Vergleich zu DVB-T eine größere Bandbreite zur Verfügung. Bei DVB-T müssen die Bilder deshalb stärker komprimiert werden. DVB-T sei ursprünglich für Zweitgeräte und mobile Geräte gedacht gewesen, betont Hansen. "Diese Geräte sind kleiner, die schlechtere Bildqualität ist auf diesen Geräten weit weniger sichtbar." Dank der neuen Technik DVB-H (Digital Video Broadcasting Handheld) sollen nun auch kleinere Abspielgeräte wie Handys als Mini- Fernseher fungieren. Der ursprünglichen Idee des terrestrischen Digitalfernsehens wird also Rechnung getragen.

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