Internationale Funkausstellung
Grundig macht 3D-TV Beine

Grundigs dreidimensionales Fernsehen ohne Brille, dessen Vorstellung zunächst durch einen Vorführeffekt geschmälert wurde, läuft auf der Internationalen Funkausstellung doch.

dpa BERLIN. Bei einer späteren Demonstration war deutlich ein 3D-Effekt zu erkennen, zum Beispiel bei einem Ball, der über ein Fußballfeld flog. Die Beständigkeit des 3D-Eindrucks hängt bei dem Prototypen allerdings noch stark von der Position des Betrachters ab, eine Verschiebung um wenige Zentimeter kann das Bild scharf oder unscharf wirken lassen. Bis zum geplanten Marktstart 2007 werde das Problem aber behoben sein, sagte Grundig-Manager Thomas Haida auf der IFA in Berlin. "Wir wollen diesmal vor allem zeigen, was möglich ist."

Der 3D-Effekt wird dadurch erreicht, dass die Augen unterschiedliche Bilder zu sehen bekommen. Für dreidimensionale Bilder ist daher eine Kamera mit zwei Objektiven notwendig, die auf dem Stand auch im Live-Betrieb zu sehen ist. Vor allem aber würden sich 3D-Bildschirme zunächst für Video-Fassungen dreidimensionaler Versionen von Filmen eignen, wie sie immer mehr in Hollywood produziert werden.

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