Internationale Funkausstellung
Philips will mehr Gesundheitstechnik in den Alltag bringen

Philips will Gesundheitstechnik stärker in den Alltag einbringen. Das Interesse der Verbraucher in einer alternden Gesellschaft an elektronischen Gesundheitsgeräten sei einer der wichtigsten aktuellen Trends, sagte Philips-Manager Rudi Provoost auf der Internationalen Funkausstellung (Ifa) in Berlin am Samstag.

dpa-afx BERLIN. Dabei gehe es zum Beispiel um die Überwachung des Gesundheitszustands von Patienten auf Entfernung. Eine andere aussichtsreiche Anwendung seien kleine Geräte, die permanent Daten auch gesunder Menschen kontrollieren, um sie vor negativen Entwicklungen zu warnen. Die Zahl der Menschen über 60 wachse jedes Jahr um zwei Prozent - schneller als die Zahl der Kinder im Alter unter 15 Jahren, argumentierte der Philips-Verbraucherelektronikchef. Im Jahr 2050 werde zum Beispiel der durchschnittliche Deutsche 51,9 Jahre alt sein und noch 47 Lebensjahre vor sich haben. Das Interesse der Menschen an ihrer Gesundheit nehme entsprechend zu.

In der Elektronik-Branche sieht Provoost die Ära einer "neuen Konvergenz" angebrochen. Sei es bisher um das Zusammenwachsen verschiedener Technologien gegangen, stehe jetzt der Verbraucher im Vordergrund, der selbst bestimme, welche Inhalte er auf welchem Wege nutzen wolle. Ziel sei, dass alle Informationen jederzeit auf jedem Gerät verfügbar wären. "Was für Ihre Eltern oder Sie gut genug war, wird Ihren Kindern nicht mehr reichen", sagte der Philips-Manager. Die Strategie "einer Größe für alle" sei tot.

"Dem Verbraucher ist egal, wie komplex die Technik im Hintergrund ist, er will eine einfache und intuitive Bedienung", betonte Provoost. So arbeite Philips im Konzept eines vernetzten Heims unter anderem an einer Fernbedienung mit Lichtzeiger, mit der man zum Beispiel einen Film vom Fernseher einfach etwa auf ein mobiles Gerät "rüberziehen" könne.

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